Tag 026: Hue

Nachdem wir Hue, die alte Hauptstadt in Zentralvietnam erreicht hatten, sind wir als erstes in die Stadt marschiert. Zunächst meinten wir Pech gehabt zu haben, das der Backpackers voll war, aber dann haben wir ein nettes Hotel (Thang Long Hotel 3) gefunden, das sogar einen Balkon bietet – und das für 210.000 Dong 🙂

Hue ist im Vergleich zu Hanoi richtig ruhig, der Verkehr nicht so aufreibend, da schlicht weniger Motorroller und Autos auf den Straßen sind. Das Wetter ist schon ein wenig wärmer (schließlich sind wir dem Äquator ein ganzes Stück näher gekommen) und die Luftfeuchtigkeit um einiges höher, da nahe liegende Berge diese in der Stadt aufstauen. 

Unser Ziel heute war die Zitadelle von Hue, in der von 1802 bis 1945 die Kaiser de Nguyen-Dynastie über Vietnam regiert haben. Insgesamt gibt es vier Tore in den vier Himmelsrichtungen die über einen mit Wasser gefüllten Wehrgraben Zugang gewähren.

Südtor in die Zitadelle

Südtor in die Zitadelle

Die Anlage an sich erinnert stark an den kaiserlichen Palast in Peking, was wohl auch den gleichen historischen Wurzeln zu verdanken ist. So gibt es auch hier eine verbotene Stadt zu der nur der Kaiser, Teile seiner Familie, seine Gespielinnen und Eunuchen Zutritt hatten. In der „Halle der Harmonie“ thronte der Kaiser und hielt Hof.

Halle der Harmonie (leider unharmonisch schief)

Halle der Harmonie (leider unharmonisch schief)

Die Ecken des Daches werden von Drachen bewacht, die sehr schön restauriert wurden.

Drachen- besser als Wachhunde

Drachen- besser als Wachhunde

Insgesamt ist die Anlage recht groß und eindrucksvoll und wir haben einige Zeit mit deren Erkundung verbracht.

Morgen werden wir es mal als Fahrradfahrer Richtung der kaiserlichen Grabstätten versuchen…

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