Tag 038: Phnom Penh

Als aller Erstes hatten wir heute ein wenig Glück. In dem Hotel das wir heute verlassen haben, hat uns eine unachtsame Mitarbeiterin den richtigen, niedrigeren Preis genannt 🙂 Pech gehabt, dafür hat das warme Wasser auch nicht funktioniert…

Nachdem wir ins „Spring Guesthouse“ umgezogen sind, haben wir mit unserer Stadtbesichtigung begonnen. Als erstes wollte ich den Bahnhof sehen. Warum? Weil Kambodscha ein Land mit Bahnhöfen, Schienen, Wagons und Bahnangestellten ist, aber ohne jeglichen Bahnverkehr. Es gibt nämlich keine Lokomotiven.

Der Bahnhof von Phnom Penh

Der Bahnhof von Phnom Penh

Vor einigen Jahren wurde von Seiten Frankreichs eine Reihe von Diesellokomotiven dem Land überlassen. Diese sind nach kurzer Zeit „verschwunden“! Um der Wahrheit Rechnung zu tragen sei gesagt, das sehr wohl 3 km Bahnstrecke existieren, die von der thailändischen Bahn betrieben werden und  mit dem thailändischen Netz verbunden sind.

Als nächstes haben wir uns „Wat Phnom“ angeschaut, ein riesiger Tempel der direkt neben der amerikanischen Botschaft liegt.

Wat Phnom

Wat Phnom

Weiter ging es zum „Tonle Sap“ einem Fluss der in den Mekong fliest und an dem die Stadt liegt. Beim Beobachten ist uns aufgefallen, wie stark die Frachtschiffe beladen werden. Auf dem folgenden Foto sind zwei Schiffe gleicher Bauart zu sehen. Das hintere kam beladen den Fluss hoch und das vordere passierte leer in entgegengesetzter Richtung.

Tonle Sap bei Phnom Penh

Tonle Sap bei Phnom Penh

Ich hoffe es ist zu erkennen, wie tief das hintere Schiff im Wasser liegt. Weiter ging es an der Flusspromenade Richtung des königlichen Palastes. Eine Reihe von beeindruckenden Gebäuden, Tempeln und Gärten in einer weitläufigen Parkanlage.

Königlicher Palast

Königlicher Palast

Neben der Architektur gab es viele Informationen zu den ehemaligen und dem aktuellen Herrscher, König Norodom Sihamoni. Wäre ich übrigens Kambodschaner und würde ich den Namen meines Königs in „westlicher Schrift“ schreiben, so müsste ich das ausschließlich in Großbuchstaben tun – so ist das Gesetz.

Zum Schluss haben wir uns das Unabhängigkeitsmonument angeschaut bevor wir recht erschöpft (es ist recht warm hier) zurück zum Hotel gelaufen sind.

Unabhängigkeitsmonument

Unabhängigkeitsmonument

Abends waren wir noch lecker Essen. Und zwar kambodschanisch nachdem wir heute morgen schon beim Colonel frühstücken waren… Es gab übrigens Hot Pot auf Induktionskochplatte- der Fortschritt ist auch hier nicht aufzuhalten 🙂

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