Tag 051: Chumphon

Da wir kein Tuk Tuk oder Taxi gefunden haben, das uns zu unserem Hotel („Sea Za Hotel“) hätte bringen können, sind wir los gelaufen, noch war es kühl und die knapp 8 km wären lang, aber möglich gewesen.

Aber wir hatten Glück. Neben uns hielt ein silberner Pickup und eine deutsche Stimme bot uns eine Mitfahrergelegenheit an (@Sabine: nochmals vielen Dank). Sabine wohnt hier und kommt ursprünglich aus Altenstadt, nur ein paar Kilometer von unserem Dorf Nidderau-Erbstadt entfernt. Wie klein die Welt doch ist.

Leider ist die Welt aber auch ungerecht. Aus meiner kleinen Erkältung ist eine große geworden so das ich hier in Südthailand auf keinen Fall werde tauchen können. Zudem war ich richtig heiser und bringe kaum ein Wort heraus 😦 Damit ist der Zwischenstopp hier eigentlich überflüssig (für Nichttaucher: Erkältung => verstopfte Nase => kein Druckausgleich => kein Tauchen).

Thailändischer Tante-Emma-Laden

Thailändischer Tante-Emma-Laden

Während ich mich heute im wesentlichen in unserem Hotelzimmer aufgehalten habe, ist Ursula losgezogen und hat Tickets für die Weiterreise Richtung Malaysia organisiert. Diese werden uns morgen via Bus nach Hatyai bringen. Zumindestens war ich nicht alleine, auch hier gab wie so oft Gekkos im Zimmer.

Mitbewohner

Mitbewohner

Gekkos können nicht nur rasant an Wänden und Decken laufen, sondern fressen dabei Mücken und allerlei anderes Ungeziefer. Und sie machen dabei ein Geräusch, das auch erst ein paar mal von hinter der Klimaanlage erschallte bevor wir es dem kleinen Tier zuordnen konnte. Sieben mal direkt hintereinander bedeutet in Thailand übrigens Glück.

Frauen die alleine unterwegs sind, werden häufig als potenzieller Opfer für Nepp und Schlepp auserkoren. Unsere erste Überlegung, mit dem Zug weiter nach Malaysia zu fahren scheiterte daran, dass es zunächst hieß, dass sämtliche Tickets für morgen bereits ausverkauft seien. Allerdings sei es dem freundlichen Beamten natürlich möglich für den doppelten Preis noch etwas zu organisieren. Nun ja, da wir es ja nicht eilig haben, hat Ursula freundlich gelächelt und sich umgedreht. Schnell war die örtliche Busstation ausfindig gemacht und dort Tickets organisiert. 

Da Ursula auf dem Hinweg bereits von einem freundlichen Thailänder mit in die Stadt genommen wurde, dachte sie probieren wir es auf dem Rückweg doch auch einmal, vielleicht ist das Glück ja ein drittes Mal auf unserer Seite. Und siehe da, kaum unterwegs, schon hielt ein Roller neben Ihr und erklärte Ihr der Weg zum Hotel wäre viel zu lang und er würde Sie kostenlos mitnehmen. Nach 50 Meter fiel ihm allerdings auf, daß sein Tank leer ist und Sie solle ihm den doch für 250 Bhat voll machen. 🙂 (ein Liter kostet 35 Baht).  Auch hier lächelte Sie freundlich und drehte sich um und ging ihres Weges. Nach 1,5 Stunden waren die 6,5 Kilometer bei 37 Grad geschafft und Ursula und die Tickets wohlbehalten im Hotel.

Abends waren wir noch an einem Restaurant am Fluss bei schöner Aussicht essen.

Fluss mit Fähre

Fluss mit Fähre

Links ist die Autofähre zu erkennen, die Nachts nach Ko Tao schippert.

Unsere Speisekarte hatte wieder einige seltsame Positionen, auch wenn das Essen wirklich lecker war.

Noname mit Allerlei

Noname mit Allerlei

Und unser „Chang“ Bier haben wir fast gefroren bekommen, wohl frisch aus dem Eisfach- Prost!

Morgen werden wir um 6.00 Uhr starten, also sind wir früh zu Bett gegangen.

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