Tag 074: Auf nach Indonesien

Niemand hat heute Nacht geschnarcht oder mit den Zähne geknirscht- dafür wurde bis 6:00 Uhr geschlafen. Dann haben wir ausgecheckt und sind mit der SMRT zum Flughafen „Changi“ gefahren. Leider war die Bahn trotz früher Stunde ziemlich voll und wir mußten die ganze Fahrt stehen.

Am Flughafen angekommen verlief alles reibungslos und als wir Singapore offiziell verlassen hatten, vergoss Ursula eine kleine Träne. Dennoch freuten wir uns auf die Dinge die vor uns lagen.

Flughafen Changi

Flughafen Changi

Ein alter Propeller war auf einem drehbaren Sockel als Skulptur ausgestellt.

DAS wäre ein Ventilator!

DAS wäre ein Ventilator!

Am Terminal gab gratis Internetzugang, Steckdosen, Bonbons und Geräte für Fussmassagen 🙂

Fußmassage Deluxe

Fußmassage Deluxe

Das Flugzeug für die erste Teilstrecke nach Jakarta, eine Boeing 737-800 New Generation, war neu und die Piloten nicht auf Drogen (vermutlich). Start war um 10:10 Uhr und die Landung um 11:30 Uhr (mit Zeitverschiebung -1 h). Etwas beunruhigend war, das in jedem Sitz zwar Gebete in allen Weltreligionen steckten, dafür, aber keine Kotztüten.

Auf Jakartas Flughafen „Soekarno-Hatta“, auch „Cengkareng“ genannt, angekommen wurde es etwas kompliziert. Auschecken, Visa on arrival, Transfer zu einem anderen Terminal, einchecken und warten bis es 16:20 Uhr weiterging. Indonesien war wieder viel asiatischer als z.B. Malaysia oder Singapore. Alles war chaotischer, naicht oder falsch beschriftet und Auskünfte konnten sich durchaus mal wiedersprechen. Und das bei schwülen 32 Grad und verhangenem Himmel. 

Der Terminal 1B von dem wir weitergeflogen sind liegt im Freien und es sind riesige Ventilatoren aufgestellt, die feinen Wassernebel verteilen. Der Flughafen selbst nahm eine Servicegebühr dafür, das Passagiere ihn benutzen.

„Wartehalle“

Unser Flug mit einer Boeing 737-900ER startete um 17:10 Uhr und um 18:15 Uhr sind wir in Palembang gelandet. Der Flughafen hier heißt „Sultan Mahmud Badaruddin II“. Wir mußten hier ein Taxi nehmen, da es (außer endlos laufen) keine Alternative gibt. Schließlich sind wir in unsrem Hotel („Majestic Hotel Palembang“) angekommen. Eigentlich sind wir einen Umweg geflogen und eine Fähre wäre kürzer gewesen, aber dann hätten wir extrem viel Geld für ein Visum in Deutschland ausgeben müssen. Und schneller wäre es nicht gewesen.

Abends waren wir noch kurz in einem der Straßenrestaurants essen („Nasi Goreng“). In die Stadt scheinen sich nur wenige Touristen zu verirren, denn viele Menschen beobachten uns unverblümt und/ oder sprachen uns an. Die meisten sprechen nur schlecht englisch.

Indonesien, das aus 17.508 Inseln besteht hat die Währung indonesische Rupien (INR, Wechselkurs ca. 1:15500) und liegt auf der südlichen Hemisphäre. Wir sind nun 10.680 km von daheim entfernt.

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