Tag 086: Ijen & Fahrt nach Bali

Um 4:00 Uhr ging es los und ein Minibus brachte uns an den Anfang einer Wanderstrecke an deren Ende der Vulkansee Ijen lag. Auf schlechtem Boden galt es also zuerst mehr als 4 km und einen Höhenunterschied von knapp 500 Metern zu überwinden. Unsere höchste Stelle war ca. 2200 Meter über dem Meer.

Steiler Aufstieg

Steiler Aufstieg

An dem See wird in einer Höhle Schwefel gebrochen und hinunter zur Straße transportiert- alles mit Muskelkraft. Die Träger hatten bis zu 70 kg auf den Schultern und liefen zügig, rauchend und zum Teil mit Badeschlappen den Weg herunter, den wir hochstiegen. Und trotzdem haben viele gegrüßt. Die Bezahlung lag bei 2000 Rupien pro Ladung, also ca 13 Eurocent.

Schwefeltransport

Schwefeltransport

Als wir es endlich geschafft hatten war der Blick auf den heißen See phantastisch.

Ijen

Ijen

Als wir gegen 8:15 Uhr wieder unten waren ging es weiter nach Ketapang zur Fähre. Diese haben wir gegen 11:00 Uhr mit dem öffentlichen Bus genommen, der uns auf Bali nach Denpasar brachte. Der Bus war alt, stank und war garantiert ohne Klimaanlage. Genau wie die Fähre nur das diese gerade noch lautstark entrostet wurde. Der Busfahrer hatte eine Sonnenblende mit dem Bild eines Ferrari in der Windschutzscheibe und fuhr entsprechend. Erstaunlich (oder fahrlässig), das ich hier ein Nickerchen gehalten habe.

Überlandbus

Überlandbus

Es fing wieder an zu regnen und der Bus wurde bei langsamer Fahrt von Musikanten quasi „überfallen“ und wir wurden zwangsbesungen.

Die Fahrt dauerte 3 Stunden und führte knapp 90 km quer über die Insel. Da auch hier der Bus Terminal außerhalb der Stadt  lag, mußten wir ein Taxi nehmen, das wir uns mit einem Engländer geteilt haben. Während der Taxifahrt hat es richtig geschüttet. Laut Fahrer tut es das einmal pro Woche in dieser Jahreszeit.

Unser Hotel hieß „Mertha Jati Hotel“ und lag im schlechteren Teil von Kuta war aber recht billig und ausreichend für eine Nacht. Da es keine Klimaanlage gab wird es es eine warme und schlaflose Nacht. Zumindestens freute sich Ursula über die süßen Katzenbabys die auf der Anlage herum liefen.

Später sind wir nochmal los und prompt fing es wieder an zu regnen. Nach der Wettervorhersage könnte es sein, das unser Aufenthalt hier ins Wasser fällt. Mal sehen wie’s wirklich wird.

Als wir zurück im Hotel waren, wurden wir von vier kleinen Katzen belagert 🙂

Eindringling mit Samtpfote

Eindringling mit Samtpfote

Morgen früh geht es zu unserem endgültigen Ziel- für ein paar Tage.

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