Tag 099: Nitmiluk (Katherine Gorge)

Die letzte Nacht war im Vergleich zu den vorherigen kühl und sehr angenehm. Um unsere Blogeinträg der letzten beiden Tage online Stellen zu können, waren wir in Katherine bei McDonalds frühstücken. Vorteil: kostenfreies WiFi. Nachteil: das Frühstück. Es war schon ein wenig eklig, was hier als „Breckie Wrap“ frühmorgens den australischen Geschmack traf. Da wir nun aber wissen wie McDonalds hier zu Lande die Wifi-Zugriffe organisiert, reicht das nächste Mal auch ein Kaffee.

Anschliesend sind wir in den Nitmiluk Nationalpark gefahren, in der die Katherine Gorge liegt, eine Schlucht im Katherine River.

Katherine Gorge

Katherine Gorge

Interssant waren auch hier Hunderte von Feldermäusen in den Bäumen. Offensichtlich kein seltenes Phänomen, obwohl Schwarz und starke Sonne wohl nicht gerade zur Kühlung der Tiere beidegtragen haben dürfte.

Leider war das Schwimmen hier aktuell verboten, so dass wir einen 6 km Bush Walk gemacht haben.

Bush Walk im Nitmiluk Nationalpark

Bush Walk im Nitmiluk Nationalpark

Dann ging es für uns weiter auf dem Stuart Highway Richtung Süden. Als wir einen kurzen Stopp zum Tanken gemacht haben, stand ein Road Train auf einem Parkplatz.

Road Train

Road Train

Jeder der Anhänger wog bis zu 20 Tonnen, so das ein solcher Schwertransporter beladen bis zu 100 Tonnen wiegen konnte (inklusive Zugmaschine). Diese LKWs waren nur auf den Highways zu finden, da ihr Lenkverhalten und ihr Bremsweg denen von Zügen auf Schienen ähnelte. An speziellen Bahnhöfen vor großen Städten ist Ende für diese Züge der Straße.

Dafür gibt es in Australien, zwar nicht viele, dafür aber besonders lange Straßen wie z.B. Der Stuart Highway der schier endlos zu sein schien und einmal quer von Norden nach Süden durch das Land verläuft.

Unendliche Weiten

Unendliche Weiten

Übernachtet haben wir auf dem „Dunmarra Way Side Inn Caravan Park“, einem heruntergekommenen Caravanpark im Nichts. Dafür war er mit 7 A$ billig und groß ist die Auswahl hier leider nicht.

Küchenblock

Küchenblock

Zum Glück waren nicht alle Campingplätze so und sämtliche Gäste hier schienen auch nur auf der Durchreise zu sein. Hier gab es zwar wider Erwarten WiFi, das schien aber die Betreiber ebenso zu überraschen wie uns und niemand kannte das Kennwort 🙂

Nach unserem Abendessen haben wir den Tag bei zwei kleine Bierchen („XXXX Gold“) im angrenzenden Roadhouse ausklingen lassen.

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