Tag 112: Great Ocean Road II

Wir begannen den Tag früh mit einem phantastischen Sonnenaufgang, auch wenn es bewölkt war. Unser erster Weg führte an den schon gestern erwähnten grünen Wiesen mit Kühen vorbei.

Australische Alm

Australische Alm

Der „Cape Otway Lighthouse“ war, nach dem wir wieder auf der „Great Ocean Road“ waren, unser erstes Tagesziel. Neben dem Leuchtturm war außerdem ein alte Telegraphenstation zu sehen, die die Verbindung nach Tasmanien sicherstellen sollte. Wohl gemerkt „sollte“, da das Kabel nur leidlich für 10 Monate einsatzbereit war. Die Wellen hier waren einfach zu stark und rieben das Kabel unter Wasser immer wieder auf. Man baute eine neue Station mit einem neuen Kabel ein paar Kilometer die Küste Richtung Osten und siehe da: hier funktionierte die Technik bis die Telegraphie außer Mode kam.

Cape Otway Lighthouse

Cape Otway Lighthouse

Als nächstes besuchten wir „Apollo Bay Beach“ wo wir einen gemütlichen Strandspaziergang einlegten.

Apollo Bay Beach

Apollo Bay Beach

Dann kamen wir an dem Wrack der Barkasse „W. B. Godfrey“ vorbei, das seit 1891 kurz vor der Küste liegt und von dem noch ein paar Metalteile (u.a. der Anker) bei Ebbe zu erkennen sind.

Wrack der W. B. Godfrey

Wrack der W. B. Godfrey

(Der Anker ist übrigens der dunkle Punkt Mitte links auf dem Foto)

Kurz darauf fuhren wir durch das „Memorial Arch“. Hier erfuhren wir, das die Straße zwar auch für die Gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet wurde, aber im wesentlichen eine ABM für die Rückkehrer aus dem Krieg war.

Memorial Arch

Memorial Arch

Und dann fassten wir spontan den Entschluss für heute nicht mehr weiter zu fahen. Wir suchten uns einen der besseren Campingplätze („Big4 Anglesa Holiday Park“) mit Dusche, sauberen Waschmaschinen, etc. Wir haben also zwischen den urlaubwütigen Australiern (Osterferien!) in Großfamilien unsere Wäsche gewaschen und den Camper auf Vordermann gebracht.

Ursula hatte eine Flasche Wein aus der Gegend besorgt („Longboard, 2013, Chardonnay, Geelong“) so dass einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege stand.

Und ein entspannter Blick auf unser GPS verriet uns, das wir 16.284 km von daheim entfernt waren.

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