Tag 130: ANZAC Day

Dieser romantische Morgen begann mit Autowaschen. „Apollo“ hatte auf der Strecke im Outback eine leicht rötliche Färbung angenommen, die es zu entfernen galt. Schließlich endete morgen unser Mietvertrag. Da wir keine Waschanlage entdeckt hatten, die mit unserer Höhe von 2,65 m zurecht kam und da wir uns das Geld sparen wollten, haben wir selbst Hand angelegt. Der Wagen war vom Morgentau noch feucht, so dass das Abwischen des Staubes mit Tüchern recht zügig ging- zumindestens an Stellen an die wir herankamen.

Wir sind im Anschluss nach Kingaroy reingefahren und haben in dem verschlafenen Städtchen die Zeit bis 11:00 Uhr vertan. Dann erwachte Stadt zum Leben und zum heutigen ANZAC Day wurde, wie fast überall in Australien und Neuseeland (und Tonga) üblich, eine Parade veranstaltet. ANZAC steht für „Australian and New Zealand Army Corps“ und ist ein Feiertag zum Gedenken aller Gefallenen in den Kriegen in denen beide Länder verwickelt waren (meist als Teil des Commonwealth).

ANZAC-Parade

ANZAC-Parade

Mitmarschiert sind Veteranen, Old Timer (Autos), Schulen und sogar der Kindergarten, auch wenn die Kleinen nur spärlich vertreten waren.

Früh übt sich

Früh übt sich

Alles lief zu einem Versammlungsplatz an dem eine kleine Zeremonie stattfand.

Zeremonie

Zeremonie

Wir sind dann während des Zeremonie weitergefahren. Unser Weg führte über den „New England Highway (A3)“ nach Toowoomba. Unterwegs kamen wir an einem Stück Deutschland in der Ferne vorbei 🙂

Typisch Deutsch?

Typisch Deutsch?

Für das leibliche Wohl hat heute „Red Rooster“ gesorgt, die super Pommes Frites aber sonst nur durchschnittliches anboten.

In Toowoomba, fast schon vor den Toren von Brisbane, haben wir uns unserem letzten Campingplatz („Big4 Toowoomba Garden City Holiday Park“) mit „Apollo“ genommen.

Jetzt ging es darum unsere Ausrüstung wieder in unsere Rucksäcke zu verpacken und den Wagen soweit für die Rückgabe fertig zu machen. Ursula hatte da mit ihren Muscheln und den drei Bumerangen so ihre liebe Not. Aber am Ende paßte alles.

Umräumarbeiten

Umräumarbeiten

Und wir waren das letzte Mal für die nächsten Wochen im Swimmingpool. In den nächsten Wochen wir das für uns wohl nichts mehr werden mit kurzen Hosen, T-Shirts, etc.

Später hatten wir zum kleinen Abendessen die zweite Flasche Wein („Verdelho, Jahrgang 2009).

Das Wetter war heute tagsüber warm und trocken, nur am Abend wurde es doch recht kühl und windig.

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