Tag 167: Namuka Bay

Wir haben die Entscheidung getroffen, diesen Backpackers zu verlassen, auch wenn wir für zwei Tage gebucht hatten und die Angestellten wirklich nett waren. Es lag nicht an der Kakalake, die uns gestern noch vom Deckenventialtor über dem Bett in eben dieses gefallen ist. Es war auch nicht die Musik auf der Kava-Party die bis zwei Uhr in der Nacht ging und morgens um sechs fortgesetzt wurde. Es war mehr die Kombination aus beidem- außerdem hatten wir ab morgens einen kleinen, billigen Mietwagen und wir wollten los und „Viti levu“ erkunden. Das Geld für die zweite Nacht gab es zwar nicht zurück, aber teuer war die Bude auch nicht gewesen.

Gegen 9:00 Uhr wurden wir von der Mietwagenfirma abgeholt und wir haben den altersschwachen „Toyota Vitz“ für neun Tage übernommen. Wir waren wieder unabhängig. Nach einem Besuch auf dem Früchtemarkt und in einem Supermarkt sind wir zurück zum Backpackers und haben unsere Rucksäcke abgeholt.

Toyota Vitz

Toyota Vitz

„Viti levu“ war klein und hatte nicht wirklich viele Kilometer an Straße. Knapp 500 km verlaufen ringförmig um die Insel. Diese Straßen sind asphaltiert und mit Schlaglöchern übersäht. Das generelle Tempolimit, das auch tatsächlich überwacht wurde, lag bei 80 km/h. Die restlichen, abzweigenden Straßen waren „Dirt Roads“, also bestenfalls Feldwege.

Die asphaltieren Straßen hießen in der südlichen Hälfte „Queens Road“ und in der nördlichen „Kings Road“.

Wir sind von Nadi im Osten der Insel durch die Stadt „Natadola“ bis kurz vor „Sigatoka“ gefahren- insgesamt keine 100 km. Auf der Strecke haben wir uns eine Hotelanlage angeschaut, die definitiv über unserem Budget lag („Shangri-La Fiji Resort“) und sind dann zum „Namuka Bay Lagoon Resort“ gefahren. Eigentlich mehr auf Verdacht hin (wir hatten den Namen aus dem WWW).

Namuka Bay Resort

Namuka Bay Resort

Dort haben wir für die nächsten Tage unser Paradies gefunden! Das wollten wir für das Ende unserer Reise. Eine super Bucht, Ruhe, gutes Essen und wir waren fast alleine. Zwar waren noch zwei Engländer hier, aber damit war die kritische Masse für laute Partys zum Glück noch nicht überschritten. Das war das, was wir für die letzten Tage unserer Reise gesucht hatten.

Das es hier so leer war kam nicht von ungefähr: zwischen der „Queens Road“ und diesem Flecken Erde lagen knapp 6 km übelste „Dirt Road“. Unser Toyota hatte den Weg im Schritttempo bewältigt und wir hofften, das es auf dem Rückweg auch so sein würde.

Wir haben uns eine „Villa“ gemietet, welche eine geräumige Hälfte eines Strandhauses war. Generatorerzeugten Strom gab es nur wenn es dunkel war und die Dusche war unbedacht (also ohne Dach).

Unsere Villa

Unsere Villa

Eine kleine Herde Pferde, insgesamt mindestens fünf Stück, fraßen sich im Laufe des restlichen Tages sukzessive durch diverse Gärten und Büsche. 

Namuka

Namuka

Ursula sind auf einem ausgedehnte Strandspaziergang mehere schöne Aufnahmen gelungen. Darunter auch ein blauer Seestern, der im seichten Wasser lag.

Seestern

Seestern

 Das heutige Wetter war warum und zum Abend hin regnete es ein wenig. Es war ein sehr angenehmer Tag.

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