Tag 020: Rumänien

Heute sind wir nach Rumänien hineingefahren. Bei Vampospercs haben wir die Grenze übertreten. Eine Grenze die diesmal spürbar war, da Rumänen nicht zum Schengenraum gehörte. „Monster“ wurde von einem Grenzbeamten durchsucht, wenn auch nicht besonders intensiv.

Leider hat sich Rumänen am Anfang nicht von seiner allerbesten Seite gezeigt. Innerhalb von 30 Minuten hat eine halboffizielle Stelle versucht uns zu betrügen, wir wurden massiv angebettelt und Tramper die wir definitiv nicht mitnehmen wollten (und auch garnicht mitnehmen konnten) wollten dennoch einsteigen 😦

Während das Betteln nur nervig war und die Szene mit den Tramper vermutlich auf ein Missverständnis beruhte, war der erste Punkt schon richtig dreist und ärgerte uns. Aber der Reihe nach.

Wir waren nun in Rumänen und hatten als Währung den Lei/ Leu/ RON (ca. 1 Euro = 4,4 Lei). Außerdem bestand generelle Maut-Pflicht für alle Straßen, was für unseren Landy für 7 Tage ungerecht 3 Euro bedeutete. Zum dem hatten wir nun eine Stunde zeitlichen Vorsprung im Vergleich zu unser Heimat.

Direkt nach der Grenze gab es ein offiziell aussehendes Gebührenhäuschen, daß die „RoViniete“ (eine elektronische Vignette) für 10 Euro verkaufte 😦 Wir sind weiter gefahren und haben die Vignette an der nächsten Tankstelle für 3 Euro gekauft. Wir wußten es dank Internet Recherche besser.

Das überhaupt eine Maut genommen wurde, war bei dem Zustand mancher Straßen nicht ganz einzusehen.

Auch mautpflichtig

Auch mautpflichtig

Viele Dörfer durch die wir fuhren wirkten düster, verfallen und fast ein wenig bedrohlich auf uns. Dann gab es wieder grüne und freundliche Abschnitte.

Wir waren hier am Südzipfel der Karpaten, der gleichzeitig die nördliche Grenze von Transilvanien (Siebenbürgen) darstellte. Das viele kleine Händler am Straßenrand Ringe mit Knoblauch verkauften, hatte bestimmt nur mit der lokalen Küche zu tun 😉

Westrumänien

Westrumänien

Unser heutiger Stop haben wir in Nadaselu gemacht, wo wir uns ein Zimmer in einer kleinen Pension („Pensiunea Armonia„) genommen haben. In Rumänien gab es zum einen wenige Campingplätze, zum anderen waren ansehnliche Zimmer durchaus nicht teuer. Außerdem regnet es wieder.

Nadaselu

Nadaselu

Das Wetter heute war mit 26 Grad recht warm und es war trocken, wenn auch bewölkt.

Advertisements

Manchmal erreichbar unter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Artikel zu erhalten.


%d Bloggern gefällt das: