Tag 034: Hagia Sophia/ Topkapi Palast

Istanbul, die Stadt, die auf zwei Kontinenten lag. Die Stadt am goldenen Horn und das Tor zum Orient. Heute sind wir früh losgezogen um dem großen Ansturm der Touristen zu entgehen- mit mäßigem Erfolg. Als wir an der Hagia Sophia („Weise Sophia“) ankamen, hatte sich schon eine Schlange gebildet. Als wir drinnen waren, war es sehr beeindruckend. Hohe Decken und phantastische Verzierungen wohin man nur blickte.

Eingangshalle

Eingangshalle


Apsis

Apsis

Die Hagia Sophia war im Laufe ihrer Geschichte das Haus unterschiedlicher Religionen. Bevor sie für einige Zeit eine Moschee war, war sie eine christliche Kirche.

Muttergottes Relief

Muttergottes Relief

Von der zweiten Etage aus konnte man gut den Innenraum überblicken.

Innenraum

Innenraum

Anschließend wollten wir eigentlich die blaue Moschee besuchen, doch die Schlange vor dem Eingang war so ungulblich lang, das wir uns spontan für den Topkapi Palast nebst Harem entschieden haben.

Blaue Moschee

Blaue Moschee

 Der Palast war eine weitläufige Anlage die direkt am Bosporus lag.

Topkapi Palast

Topkapi Palast

Der Blick auf die Meerenge zeigte sowohl Europe als auch Asien auf einem Blick. Im Hintergrund war außerdem die berühmte Bosporus-Brücke zu sehen.

Links Europa, rechts Asien

Links Europa, rechts Asien

Der Harem war ebenfalls sehenswert und durch eine Vielzahl farbenfroher Kacheln gekennzeichnet.

Waschstelle im Harem

Waschstelle im Harem

Damals mußten die männlichen Besucher des Harems, nicht die Eunuchen,  auf Einlass warten. Von oben konnten die Konkubinen sehen, wer kam.

Wartesaal für Prinzen

Wartesaal für Prinzen

Nach so viel Kultur und von der Hitze (36 Grad) erschöpft entschloss ich mich den seltenen Luxus eines Zimmers mit Klimaanlage zu nutzen und auszuruhen.

Ursula hingegen hat sich die Basilika Zisterne, auch der versunkene Palast genannt, angeschaut. Hier fand der Roman „Inferno“ von Dan Brown seinen Showdown.

Basilika Zisterne

Basilika Zisterne

Unter anderm wurde hier auch der Kopf der Medusa als Sockel einer Säule dargestellt. Dieser Sockel wurde allerdings verkehrt herum aufgestellt, damit die Medusa gemäß der Sage nicht in der Lage war die Besucher in Stein zu verwandeln. Sehr rüchsichtsvoll!

Kopf der Medusa

Kopf der Medusa

Danach sind wir zusammen mit der Straßenbahn zur Station Galatasaray, bekannt durch den gleichnamigen Fußballverein, gefahren. Diese lag auf der anderen Seite des Bosporus und damit in Asien. Wir sind also mit der Straßenbahn von Europa nach Asien gefahren 🙂

Galata Turm

Galata Turm

Hier gab es sowohl die gewohnten kleinen, steilen und engen Gassen als auch eine breite Einkaufsstraße mit den üblichen Geschäften nach westlichem Vorbild. Außerdem fuhr hier die älteste und erste Straßenbahn Asiens.

Tram

Tram

Nach einem kleine Abendessen in einem kleinen, unfreundlichen Restaurant in einer Nebenstraße sind wir den kompletten Weg zu unserem Hotel zurückgelaufen.

Brücke mit Angler

Brücke mit Angler

Alles in allem war es ein schweißtreibender Tag mit vielen Eindrücken.

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