Tag 064: Athen/ Piraeus

Heute sind wir losgezogen und haben uns Athen und dessen Hafen Piraeus angeschaut. Wir entschieden uns für einen der Hop On-Hop Off-Busse und stiegen dort aus, wo es für uns am interessantesten war. Das „Problem“ dieser Stadt war, daß sie so voll Geschichte war, das quasi jeder dritte Meter antik war.

Wir haben uns den Parthenon auf der Akropolis herausgesucht und dabei gelernt, das es zwar die Akropolis war, aber „Akropolis“ der Gattungsname für eine griechische Stadtburg war. Die Akropolis in Athen war lediglich die bekannteste ihrer Art. Ähnlich dem Weißen Haus in Washington, von denen es in unterschiedlichen Teilen der USA auch mehre gab.

Außerdem ist das was oft als Abbildung der Akropolis herangenommen wurde streng genommen der Parthenon, also der Tempel für die Stadtgöttin Pallas.

Parthenon

Parthenon

Auf der Stadtburg, das der gewöhnlichen Bevölkerung Schutz bot, gab es neben einem Theater auch einen anderen, ungleich kleineren Tempel.

Erechtheion

Erechtheion

Später wurde aus der Stadtburg der Tempelbezirk von Athen.

Alsdann sind wir nach Piraeus gefahren. Piraeus war seit der Antike der Hafen von Athen. Heute bot der Hafen Anlegeplätze für alles was über das Wasser fuhr. Von der einfachen Yacht, über Fähren, Kreuzfahrtschiffen bis hin zu riesigen Containerschiffen.

Yachthafen von Piraeus

Yachthafen von Piraeus


Fischerhafen von Piraeus

Fischerhafen von Piraeus

Wieder in Athen zurück, versuchten wir der Mittagshitze zu entgehen und sind in das archäologische Museum gegangen. Das hatte solange funktioniert, bis wir wieder das Gebäude verlassen hatten.

Griechischer Athlet

Griechischer Athlet


Amphore

Amphore

In dem Museum war auch die von Schliemann gefundene Totenmaske des Agamemnon. Agamemnon war für die Zerstörung Trojas verantwortlich.

Totenmaske des Agamemnon

Totenmaske des Agamemnon

Dann haben wir den Syntagma-Platz besucht, wo das griechische Parlament seinen Sitz hatte.

Griechisches Parlament

Griechisches Parlament

In den beiden Wachhäuschen standen zwei Soldaten in traditioneller Bekleidung stramm. Totgearbeitet haben sich die beiden bestimmt nicht, aber bei 40 Grad dürfte das Strammstehen auch kein Spaß gewesen sein.

Soldat

Soldat

Selbst die Athener Universität sah sehr „griechisch“ aus, die Bauten waren jedoch zur Abwechslung keine hundert Jahre alt.

Universität Athen

Universität Athen

Dann hieß es ganz simpel einen Schlüsseldienst finden, um einen unserer Schlüssel nachmachen zu lassen. Ursula hatte unseren „Tresorschlüssel“ beim Einsteigen abgebrochen. Mit ein wenig netter Hilfe fanden wir einen kleinen Schlüsseldienst, der versteckt in einer Passage lag.

Erschöpft und ziemlich durchgeschwitzt sind wir zurück ins Hotel gefahren und haben ersteinmal eine kleine Pause 

Abends sind wir noch ein wenig durch die, nun kühlere, Stadt gelaufen und haben in einem Straßenrestaurant gegessen. Den Rückweg Haben wir durch dunkle Gassen und dank GPS vor Irrwege gemeistert.

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