Tag 077: Auf nach Montenegro/ Klosterroute

Heute ging es für uns nach Montenegro, Teil des ehemaligen Jugoslawiens. Die Einreise war unproblematisch, kostete aber knapp eine Stunde Zeit, die wir mit warten in der langen Autoschlange verbrachten. In Montenegro wurde mit dem Euro bezahlt, obwohl das Land nicht in der Währungsunion war.

Elke und Werner, mit denen wir schon gestern gefahren waren, waren heute wieder mit von der Party. So war für nette Stimmung und einen (unbrauchbaren) Reiseführer gesorgt 😉

In Montenegro sind wir den größten Teil der „Klosteroute“, die von Ulcinj bis Virpazar über eine bergige Straße am Shkodra-See entlangführte, abgefahren. Erstaunlich war, das wir auf der Route zwar viel schöne Landschaft gesehen haben, aber nur ein Kloster aus größerer Entfernung.

Shkodra-See

Shkodra-See


Shkodra-See

Shkodra-See

In den Bergen wurde häufig Landwirtschaft betrieben. Es wurde z.B. Tabak angebaut und vor Ort direkt getrocknet.

Tabak

Tabak

In Skeja sind wir runter zum See gefahren und haben uns ein wenig umgeschaut. Bis auf diverse Vogelarten und Wasserschlangen konnten wir zwar nichts spannendes entdecken, aber die Ruhe die ein solcher kleiner Ort im Nirgendwo   ausstrahlte war schon phantastisch. 

In Donij Murici sind wir zu einem kleinem Café gefahren und haben eine Pause gemacht bevor es weiterging.

Strand bei Donij Murici

Strand bei Donij Murici

Hier haben wir auch das einzige Kloster auf einer nahe liegenden Insel gesehen.

Insel mit Kloster

Insel mit Kloster

Weiter ging es dann an Westende des Sees. Immer wieder erlaubte die gewundene Bergstraße atemberaubende Panoramen auf die Landschaft Montenegros. Da in dieser Gegend auch Wein angebaut wurde, haben wir die Gelegenheit ergriffen und einer alten Frau am Straßenrand 2 Liter Wein abgekauft.

Panorama

Panorama

Nachdem wir das Ende der Bergstraße erreicht hatten, ging es nur noch über gut ausgebaute Straßen Richtung Meer. Obwohl es keine Maut hier gab, waren die Straßen um Klassen besser als die in Albanien. Lediglich für einen längeren Tunnel mußten wir 2,50 Euro zahlen.

 Abends fuhren wir dann den Campingplatz „Camping Maslina“ in der Nähe von Petrovac an. Der Platz lag direkt am Meer, hatte jedoch den starken Hang zum Schmuddeligem. Selig, wer die Sanitäranlangen nicht nutzen mußte.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang 

Nach einem lustigen Abendessen, haben wir zu viert noch eine der beiden Weinflaschen am Strand genossen. Der Wein war zwar noch etwas sehr jung, aber die Trauben dafür sehr intensiv.

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