Tag 081: Mostar

Diesmal blieben wir nicht verschont und es began mal wieder zu regnen. Es war nur ein schwacher Trost zu erfahren, das dies sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit war. Die gute Nachricht war, das unser neues Zelt dicht war und der Inhalt trocken blieb.

Morgens ließ der Regen nach und wir ließen das Frühstück ausfallen und wollten mit dem öffentlichen Bus nach Mostar reinfahren. Aber wir hatten Glück und der Betreiber des Campingplatzes mußte eh in die Stadt und nahm uns mit.

In Mostar angekommen waren die Schäden des Krieges auch nach 20 Jahren allgegenwärtig. Vieles war wieder aufgebaut worden, doch es gab auch viele Ruinen die vor Einschusslöchern strotzten oder die schlicht zerbombt und ausgebrannt in der Stadt standen.

Einschusslöcher

Einschusslöcher


Bombenruine

Bombenruine

Solche stumme Zeugen hatten wir bis her nur hier in Bosien-Herzegowina gesehen und nicht nur in Mostar. Die Altstadt von Mostar war stark zerstört und wurde wieder aufgebaut und war heute wieder UNESCO-Weltkulturerbe. Das gleich galt für die Brücke über die Nerevta.

Alte Brücke über die Nerevta

Alte Brücke über die Nerevta

Der Fluß selbst durchschnitt die gesamte Stadt und war in keiner Weise gebändigt oder begradigt worden.

Nerevta

Nerevta

Die Altstadt selbst war voll von den üblichen Läden und Touristen. Mehr als wir ehrlich gesagt erwartet hatten.

Altstadt

Altstadt

Über alles ragte die große Moschee, deren Minarett besichtigt werden konnte- wenn man wollte. Wir wollten heute nicht.

Große Moschee

Große Moschee

Neben den Sehenswürdigkeiten verbrachten wir einige Zeit damit, für mich neue Schuhe zu suchen, Da die alten Sandalen nach knapp drei Monaten auseindergefallen sind. Dies ist nun das vierte Paar Sandalen.

Zurück zum Campingplatz sind wir mit dem öffentlichen Bus gefahren. Trotz kryptischen Fahrplan ging das erstaunlich einfach und so konnten wir den restlichen Tag mit ein wenig Müßiggang und Wagenreinigung verbringen.

Das Wetter heute war verhangen, aber tagsüber erfreulich regenfrei. Auch wenn immer wieder mal ein paar Tropfer herunter kamen. Und es wurde langsam merklich kälter. Heute hatte es nur maximal 24 Grad.

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