Tag 006: Moskau

Wir sind wieder gegen 8:00 Uhr aufgestanden und haben beim Frühstück schon mal ein paar Postkarten geschrieben. Im TV lief „The Texas Chain Saw Massacre“ und aus den anderen Schlafsälen kam ein Gestank der sich optimistisch als „Pumakäfig“ beschreiben lies. Insgesamt war das Hostel nicht das beste, auch wenn die Lage top war. Aber vieles war kaputt oder muffelte.

Unser erstes Ziel heute war nochmal die Basilika, die eigenlich „Cathedral of Vasily the Blessed“ hieß. Wir kamen günstig an, mußten kaum warten und konnten uns für eine Zeit lang alleine in dem Bauwerk wähnen, bis es sich langsam mit Besuchern füllte.

Wandikone

Wandikone

Das Innere war kein einzelner großer Raum wie in einer Kirche, sondern bestand aus vielen verwinkelten Nischen und kleinen Räumen.

Höchstes Heiligtum

Höchstes Heiligtum

Als wir uns dieses phantastische UNESCO-Weltkulturerbe angeschaut hatten, sind wir auf die nahe liegende Großen Moskwa-Brücke gelaufen und habe uns das Panorama angeschaut, das sowohl altes als auch neues Moskau (Hochhäuser im Hintergrund) umfaßte.

Panorama

Panorama

Dann stand das „Tsum“ auf unserem Programm. Leider hatte das berühme Kaufhaus am Platz der Theater nichts, was sich als Mitbringsel eignete. So sind wird wir einfach nur durchgelaufen.

Tsum

Tsum

Weiter ging es zum ehemaligen KGB-Hauptqaurtier, das nun den FSB beherbergte.

KGB/ FSB Gebäude

KGB/ FSB Gebäude

In einem Pub im Zentrum („Vispub“) haben wir mittags gegessen und versucht der Hitze zu entkommen.

Schließlich waren wir wieder am roten Platz angekommen und sind druch das Kaufhaus Nr 1 („GUM„) flaniert. Schade das wir schon zu Mittag gegessen hatten. Hier hätte es noch kiloweise Beluga-Kaviar gegeben.

GUM

GUM


Beluga

Beluga

Selbst das Örtchen war extrem exklusiv- für 150 Rubel (aktuell mehr als 2 Euro). Aber Ursula war sehr zufrieden.

Nobel-Örtchen

Nobel-Örtchen

Dann sind wir zurück ins Hostel gefahren um der Hitze zu entgehen und auf den Abend zu warten. Unterwegs fanden wir noch eine Post, so dass, die ersten Postkarten schon auf dem Weg waren.

Figur in Metrostation

Figur in Metrostation

Ab heute waren wir nicht mehr alleine in unserem Zimmer; ein junger Russe wurde unser Zimmergenosse.

Gegen Abend sind noch einmal richtig roter Platz und Kreml aufgebrochen. Ursula wollte die Szenerie unbedingt bei Nacht spricht beleuchtet sehen. Unser Eindruck war eher negativ. Während das GUM völlig überbeleuchtet war, waren Kremlmauer und Basilika recht schwach angeleuchet.

Ab morgen beginnt unser Zugfachrt nach Osten. Ich werde versuchen im Laufe des Tages noch etwas zu bloggen. Da wir im Zug kein WLAN haben werden und die Fahrt 26 Stunden daueren wird, wird einen Tag vermutlich nichts erscheinen.

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