Tag 008: Fahrt nach Jekaterinburg

Gegen 8:00 Uhr Zugzeit, also Moskauer Zeit, sind wir aufgestanden. Die Nacht war ruhig und erholsam. Der Wald draußen war noch da, wurde jetzt aber öfters von Sümpfen, Wiesen und kleinen Ortschaften aufgerissen.

Am Wegesrand

Am Wegesrand

Unser Frühstück bestand aus süßem Brot, Würstchen und Tee bzw. Wasser.

Um 9:45 Uhr machte der Zug eine längere Pause von knapp 30 Minuten. Von hier aus waren es noch 469 km (Luftlinie) bis zu unserem Ziel. Der Bahnhof war ein kombinierter Güter- und Personenzugbahnhof und es gab nicht viel zu schauen. Lediglich ein paar Waren wurden hier den Reisenden feil geboten.

Fisch

Fisch

Bei dem Halt wurde unser Lok mit einer elektroischen ausgewechselt. Der Wald wich langsam Heide- und Graslandschaften.

Dorf

Dorf

Der Zug traf überpünktlich in Jekaterinburg ein. Da wir keinen vertrauenswürdigen Taxifahrer fanden, entschlossen wir uns die ca. 3,5 km zu laufen. 

Bahnhof

Bahnhof


Bahnhofsplatz

Bahnhofsplatz

Unser GPS wies uns auch den Weg und am Ende dieses Weges war auch ein Hostel und sogar das richtige („Loft Inn Hostel“) Nur kamen wir erst nicht rein und als wir drin waren stellte sich heraus, das die „Rezeption“ in der Nähe sei. Und das war eine krasse Untertreibung. Es stellte sich heraus, das dies bedeutete: über die große Staße, mal rechts, mal links und in den Hinterhof. Zum Glück zeigten uns zwei junge Russen den Weg.

Da unsere Buchung verloren gegangen war, bekammen wir ein nettes Familienzimmer mit Möbeln mit Kindersicherung. Es hatte zwar kein Fenster, war aber nett eingerichtet und muffelte nicht. Für zwei Tage okay!

Unser Zimmer

Unser Zimmer

Trotz russischem Chaos und Sprachbarriere gab es eine Lösung.

Das Wetter bei Ankunft war 22 Grad mit etwas verhangenem Himmel.

Die Uhren in Jekaterinburg zeigten Moskauer Zeit +2 Stunden, d.h. +3 Stunden zu unser Zeit daheim (ergo GMT+4). Kurz vor Erreichen der Stadt hatten wir den Kontinent gewechselt. Zirka 40 km westlich vor Jekaterinburg verlief die Grenze zwischen Europa und Asien. Leider haben wir vom Ural-Gebirge vom Zug aus nicht viel mitbekommen.

 

 

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