Tag 010: Fahrt nach Novosibirsk (Teil 1)

Die Fahrt began mit einem Taxi, welches ein gewöhnlicher PKW war und vom Hostel über eine App der russischen Variante .von Uber geordert wurde. Der Wagen war alt, die Windschutzscheibe mehrfach gesprungen, mein Anschnallgurt und vermutlich vieles mehr funktionierte nicht. Aber der Preis von 171 Rubel war von Anfang an klar und die Fahrt so kurz wie möglich.

Wir hatten noch über zwei Stunden Zeit, das zwei vernünftige Fotos das Warten verkürzte. 

Jekaterinburg Passazhirs-Bahnhof

Jekaterinburg Passazhirs-Bahnhof


Öffentlicher Bus

Öffentlicher Bus

Im überfüllten Wartesaal hatten wir uns zwei Plätze erkämpft, so das wir eigentlich nur noch warten mußten bis unser Zug angeschlagen wurde und schließlich kommen würde.

Warten war angesagt

Warten war angesagt

Eigentlich! Den plötzlich wurden alle Passagiere(!) aus dem gesamten Bahnhofsgebäude geworfen. Ohne Erklärung wurden geschätzt 350 Wartende wie Vieh rausgetrieben. Das auch die Russen nicht wußten, warum und wieso, konnten wir gut erkennen.

Dann brach das russische Chaos aus. Alles lief um das Gebäude herum zu den Gleisen und verteilte sich unwissend, welches das richtige war und welches der richtige Zug war. Nebenbei kamen und verliessen Züge den Bahnhof. Bei uns kam Stress auf: wo mußten wir hin? Wleches war unser Zug? Weder Bahnsteige noch die Züge selber waren beschriftet. Es gab nur verzerrte Ansagen auf russisch, die auch nicht viel zu klären schienen. Infotafel gab es nämlich nur im Gebäude 😕

Erst nach meheren Versuchen, einigem Hin- und Hergerennen hatten wir unseren Zug gefunden. Puh! 

Dann waren wir endlich in unserem Abteil, dieses Mal zweite Klasse. Zwar völlig verschwitzt, aber glücklich es geschafft zu haben.

Zweite Klasse

Zweite Klasse


Zuggang

Zuggang

Für das Gang-Foto musste ich ein wenig warten bis dieser mal leer war. In der Zweiten Klasse war hier deutlich mehr los als in der erstem. Aber wir hatten unser 4er Abteil alleine für uns, so muffelt uns wenigstens niemand zu. 😊

Dann rollte um 16:50 Uhr Moskauer Zeit der Zug los und Ursula besorgte uns ein Bier aus dem Bordrestaurant. Dieses durfte aber eigentlich nicht im Abteil getrunken werden. Eigentlich! Ein Trinkgeld an die Wagon-Dame (300 Rubel) und es kam der Tipp: „Tür schließen, alles gut“ und Fenster wurde auch nochmal geputzt.

Ursula probierte vegetarisches Essen. Gar nicht mal unlecker, auch wenn das Auge nicht mitaß.

Bordessen

Bordessen

Die Landschaft, die bis zur Dunkelheit vorbei zog, unterschied sich nicht zu der schon bekannten. langsam wurde es Abend, dann Nacht und es kehrte Ruhe ein in dem Wagon. Waschen in der Bordtoilette war eine Herausforderung, aber zum Glück hatten russische Züge kein Problem mit heißem Wasser.

Irgendwann bezogen wir unsere Kojen und der Zug schaukelte uns in den Schlaf.

Gute Nacht

Gute Nacht

Das Wetter heute war trocken und recht warm, so knapp über 30 Grad. 

Advertisements

Manchmal erreichbar unter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Artikel zu erhalten.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: