Tag 014: Zugfahrt Novosibirsk nach Irkutsk

Das Taxi brachte uns auf drektem Weg zum Bahnhof und es schien uns, das gesprungene Windschutzscheiben Pflicht waren. Es war wieder ein Fahrzeug von Uber. Die Fahrt hat 150 Rubel gekostet, also knapp 2 Euro. Warum war bei uns der öffentliche Verkehr und Taxifahren eigentlich so teuer und kompliziert. In vielen Ländern ging es ohne Raketenwissenschaft und horrende Kosten.

Novosibirsk Glaviny

Novosibirsk Glaviny

Die riesige Wartehalle was heiß und roch verdammt nach Füßen, so daß wir uns entschieden, draußen vor der Bahnhof zu warten.

Wartehalle

Wartehalle

Vor dem Bahnhof war die Luft besser und so kroch die Zeit voran. Ob es am Frankfurter Hauptbahnhof mitternachts auch so ruhig und sicher war? 

Dann wurde unser Zug 002 auf Gleis 1 angeschlagen. Am Gleis angekommen, konnten wir den Zug bei der Einfahrt beobachten.

Zug 002

Zug 002

Die Wagon-Dame nahm Ursulas Ticket und Pass besonders gründlich unter die Lupe, so das diese schon ein wenig nervös wurde.

Und um 21:21 Uhr Moskauer Zeit, hier in Novosibirsk 01:21 Uhr ging die Fahrt „schon“ los. Wir hatten ein Abteil in Wagen 7.

Erste Klasse Abteil

Erste Klasse Abteil


Zuggang

Zuggang

Vor dem Schlaf gönnten wir uns jedoch erst die neuste Folge einer unser Lieblingshörspielserien: „??? #188“. Wir waren sicherlich die ersten Hörer der Folge auf der TransSib 😊 Dann wurde geschlafen.

Gegen 10:00 Uhr bin ich aufgestanden. Die Nacht war gut und das Schaukeln des Zuges sorgte für einen guten Schlaf und es gab Frühstück für uns.

Frühstück

Frühstück

Draußen zogen wieder lichte Birkenwälder vorbei. Ob der Zug nur im Kreis fuhr?

Am Wegesrand

Am Wegesrand

Ab und zu zog auch eine Siedlung vorbei.

Sibirische Siedlung

Sibirische Siedlung

Eine Zwischenhalt machte der Zug in Karsnoyarsk, wo sich Reisende mit Getränken und Snacks eindecken konnten.

Bahnsteig

Bahnsteig


Kiosk

Kiosk

Hier gab es (noch) typische Postwagons mit denen Pakete und Briefe transportiert wurden.

Russischer Postwagon

Russischer Postwagon


Beladung

Beladung

Beim nächsten Halt (an der Ilanskaya-Station) haben wir die Zeit für einen Zaun-Einkauf genutzt. Es gab Reibekuchen mit Fleischfüllung die ziemlich gut schmeckten.

Reibekuchen mit Fleischfüllung

Reibekuchen mit Fleischfüllung

Natürlich gab es hier auch reguläre Shops so wie wir sie schon an anderen Bahnhöfen gesehen hatten. Reisende konnten sich quasi überall eindecken. Wir haben unseren letzten Einkauf schon um einiges kleiner ausgefallen als zuvor.

Bahnhof-Shop für Reisende

Bahnhof-Shop für Reisende

Unser Wagen 7 hatte zwei Damen, die abwechselnd Schicht schoben.

Wagen 7

Wagen 7

Später bei einer Stipvisite im Speisewagen fiel uns das Detail auf, das jede(!) einzelne Seite der Speisekarten sowohl gestempelt als auch unterschrieben waren.

Speisewagen

Speisewagen


Speisekarte

Speisekarte

Wir haben hier nichts gegessen oder getrunken, da uns die Bedienung aus uns unbekannten Gründen kategorisch ignorierte.

Dann war es auch Zeit sich schlafen zu legen. Ein wenig litten wir unter einem „verschleppten Jetlag“, immer wieder haben wir die letzten Tage ein Zeitzone überschritten und das merkten wir nach und nach auch.

Den ganzen Tag haben wir mit Lesen, Hörbuch hören, den eigenen Gedanken nachhängen und ein wenig Konzeptarbeit verbracht.

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