Tag 018: Listvyanka Skilift

Heute sind wir wieder gewohnt früh aufgestanden, haben gefrühstückt (ein russisches Frühstück ähnelt sehr einem englischem) und sind losgezogen. Unser heutiges Ziel war der Skilift in der Nähe, der auch im Sommer in Betrieb war und eine tolle Sicht auf den Baikalsee bot.

Für 40 Rubel fuhren wir ein Stück mit einem Minibus mit, den Rest galt es zu Fuß zu bewältigen.

Zuerst fanden wir einen botanischen Garten, der sich allerdings als recht ungepflegt herausstellte.

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Dann begannen wir mit der Suche nach dem Lift. Und „Suche“ war dabei auch so gemeint. Auf der Karte eher ungenau eingezeichnet, führte der Fußweg über Hinterhöfe und war nicht ausgeschildert. Nur Fragen führte im wahrsten Sinne zum Erfolg; schließlich fanden wir den Lift und eine unendliche Anzahl Chinesen die dort schon Schlange standen. Der Weg für Busse war wohl besser bekannt.

Skilift

Skilift

Nach einigem Warten waren dann auch wir an der Reihe und es began unsere schaukelnde Auffahrt.

Gondel

Gondel

Obwohl ich keinem Lift traute, der nicht von Schweizern gebaut war, kamen wir unversehrt oben an.

Der Aussichtspunkt oben erinnerte ein wenig an einen Wegstein im Hochgebirge. Unzählige Bänder und Tücher wurden hier an einen Handlauf und in die naheligenden Büsche geknotet.

Bänder und Tücher

Bänder und Tücher

Und offensichtlich hatte hier auch jemand eine besondere Beziehung zur Mathematik 😊

Integralrechnung

Integralrechnung

Die Aussicht war in der Tat ziemlich beeindruckend; man sah einiges vom Ufer und einen Teil des Sees- und viele Chinesen (siehe oben)

Baikalsee

Baikalsee


Baikalsee

Baikalsee

Dann machten wir uns auf den Rückweg. Der Lift schaukelte uns wieder nach unten und entgegen kommenden Wanderern konnten wir bei Unsicherheit mit dem Weg aushelfen.

Ursula schien dabei ihre Vorliebe für die Photographie von Blumen und Pfanzen entdeckt zu haben. Die Hälfte der heutigen Aufnahmen zeigen eben solche.

Schönheit am Wegesrand

Schönheit am Wegesrand

Als wir später wieder am Hotel waren, suchte Ursula nach dem Armband, das sie gestern bei einem Händler gesehen, aber nicht gekauft hatte. Sie fand schließlich eine Halskette.

Nach ein wenig Pause im Zimmer zogen wir Abends zum letzten Mal los. Denn morgen, bevor Langeweile aufkam, würde es wieder zurück nach Irkutsk und dann weiter mit der TransSib gehen.

Zu Abend haben wir heute in einem Restaurant/ Café ein Stück die Straße entlang gegessen. Ich hatte einen „Baikal Salad“, der aus Fisch, grünen Salat und Pommes bestand. Ursula hatte fritiertes Hühnchen mit Backkartoffel. Beides war eine „interessante“ Erfahrung.

Restaurant/ Café

Restaurant/ Café

Bis nach dem Sonnenuntergang waren wir dann wie gestern nach am Strand und haben dann (zum Abschied) auf der Panoramaplattform unsere Hotels noch einen „Drink genommen“. Zwischenzeitlich plärte eins der Boote von unten heimaliche Klänge- Rammstein! 😊

Das Wetter heute war wieder einmal warm bis heiß. Und, nicht zu vergessen, Ursula hat in einer Apotheke „After Sun“ gefunden. Ab jetzt wurde  Yoghurts wieder verspeißt.

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