Tag 020: Fahrt nach Ulan-Ude

Heute Nacht fand ich schlecht in den Schlaf, obwohl es durch den Regen nicht mehr zu heiß war. Nach knappen vier Stunden Schlaf, um 6:15 Uhr war dann die Nacht auch schon zu Ende.

Es hatte die ganze Nacht durch geregnet und immer noch nicht aufgehört. Unsere Entscheidung vom Vorabend für 190 Rubel ein Taxi („Maxitaxi“, ähnlich Uber) zunehmen, war daher nicht die schlechteste. Der Fahrer kam überpünklich und so erreichten wir trocken gegen 6:55 Uhr den Bahnhof „Irkutsk Passazhirskiy“ an dem wir vor ein paar Tagen auch angekommen waren.

Irkutsk Passazhirski

Irkutsk Passazhirski


Wartehalle

Wartehalle

Unser Zug (Nr 8) kam pünktlich und fuhr pünktlich um 7:47 Uhr (lokaer Zeit) Richtung Ulan-Ude.

Zug Nr 8 wird angeschlagen

Zug Nr 8 wird angeschlagen


Zug Nr 8 fährt ein

Zug Nr 8 fährt ein

Für die knapp 6 1/2 stündige Fahrt hatten wir diesmal die 3. Klasse gebucht. Es war, ehrlich gesagt, nicht so schlimm wie befürchtet. Jeder hatte eine (untere) Liege in einem offenen Abteil und damit bequem Platz.

Unsere Plätze

Unsere Plätze

Oben lag ein russisches Pärchen, das die meiste Zeit schlief.

Gang 3. Klasse

Gang 3. Klasse

Und so schob sich der Zug durch ein verregnetes Sibieren Richtung Osten durch unzählige Kilometer von Wäldern und vorbei am Baikalsee, dessen südliches und östlich Ufer wir befuhren.

Baikalsee vom Zug aus

Baikalsee vom Zug aus


Baikalsee auch vom Zug aus

Baikalsee auch vom Zug aus

Während der Fahrt kam irgendwann eine Putzfrau vor bei, die mit wenig Wasser und sehr viel Chlorreiniger den Gang sauber ätzte.

Kurz vor Ulan-Ude

Kurz vor Ulan-Ude

Unsere Fahrt dauerte knapp 6 1/2 Stunden und um 14:20 Uhr waren wir schon in Ulan-Ude am „Passazhirskiy“, dem Personenbahnhof. Unsere vorletzte Zugfahrt lag damit auch hinter uns.

Unser Hostel, das „Travelers House„, fanden wir auch ohne Probleme, auch wenn uns unser Navi den wohl schlechtesten Weg gewiesen hat. Es lag zentral, hatte aber den Charm und die Austattung von „Großmutters Wohung“ (alte, dunkel und schwere Einrichtung), die nach deren Dahinscheiden einem neuen Zweck zugeführt wurde. Der Typ, der den Laden hier schmiß, war super unfreundlich. Ich taufte ihn „Qualle“

Nach kurzer Pause sind wird dann auf eine erste Tour und der Suche nach einem Abendessen losgezogen. In Ulan-Ude gab es nicht viele Sehenswürdigkeiten und wir würden einen Tag länger bleiben, da wir kein anderes Zugticket für die Weiterfahrt bekommen hatten. Diese Stadt war also zum Teil wieder für einen Eindruck und Erfahrung.

Aber an DER Attration der Stadt sind wir direkt vorbei gekommen, da unser Hostel an dem Platz lag: der größte Lenin-Kopf der Welt.

Lenin-Kopf

Lenin-Kopf

Für den Rest hatte es wohl nicht mehr gereicht 😊 Immer wenn ich Lenin sah, mußte ich an eine mir bekannte Person denke, die eine gewisse Ähnlichkeit hatte.

Später waren wir, nach einigem Suchen, in einem Restaurant für mongolische und lokale Speisen.

Restaurant

Restaurant

Dann haben wir, endlich mal wieder, einen Geocache gefunden. Damit haben wir 33% aller Caches in der Stadt gehoben.

St. Odigitrievsky-Kathedrale

St. Odigitrievsky-Kathedrale

Zum Abschluss des Tages und nach einem obligatorischen Einkauf saßen wir am Theater am Springbrunnen, der mehr oder weniger synchron zur erklingenden klassischen Musik Wasser spie.

Musikalischer Springbrunnen

Musikalischer Springbrunnen

Zurück im Hostel saßen wir dann im Gemeinschaftsraum (aka Omas Wohnzimmer) und ich schrieb diesen Blogeintrag. Und dank moderner Kommunikationsmittel herschte teilweile Grabesstille obwohl der Raum voll war- jeder hämmert auf seinem Handy herum.

Das Wetter in Ulan-Ude war um die 20 Grad, trocken aber sehr windig. 

Advertisements

Manchmal erreichbar unter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Artikel zu erhalten.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: