Tag 021: Trip nach Ivolginsky Datsan

Die Nacht war erfreulich ruhig und entspannend. Die Hostelgäste waren durch die Bank weg alle ruhig, ja flüsterten sogar größtenteils bei Unterhaltungen.

Heute entschieden wir uns zu einem Tagestrip nach Ivolginsky Datsan, der größten Budhistischen Gemeinde in Russland. Die Fahrt wurde, wie hier üblich, mit Minibussen bewältigt. Erst Nr 130 nach Ivoginsky einige Kilometer von Ulan-Ude entfernt und von dort mit einem Bus ohne Nummern weiter. Insgesamt kostete die Fahr pro Person 45 + 25 Rubel.

Minbus

Minbus

Wieder einmal zeigten sich zwei Dinge: 1) Busfahren auf diese Art war nichts für Leute mit Kontaktangst, für solche denen schnell schlecht wurde oder für solche mit gesteigerten Sicherheitsbedürfnis. Mich spühlte es während der Fahrt auf verschiedenste Steh- und Sitzplätze während der Bus vollgestopft in einem sportlichen Tempo 45 Minuten über die Straßen stürmte. 2) Reperaturdienste wie Carglas machen unnötig Panik- Karosserieausbaudienste auch.

Ivolginsky Datsan war die größte budhistische Gemeinde des Landes. Wir streiften ein wenig herum und fanden das eine oder andere schöne Motiv.

Haupttempel

Haupttempel

Tempel

Fensterfront

Fensterfront


Löwe

Löwe


Katze

Katze

Was wohl unsere machen?

Hund

Hund

Nach einigem Zureden war Ursula bereit mit geschlossenen Augen zirka 20 Schritte auf einen Schrein zuzugehen. Wer ihn traf, möglichst in der Mitte, war wohl besonders ausgeglichen. Manch einer verfehlt ganz und musste von Freunden gebremst werden um nicht irgendwo daneben zu laden.

Ausgeglichen?

Ausgeglichen?

Den toten Lama, der nicht verwest und hier ausgestellt war, haben wir leider nicht gesehen 😩

Die Bauweise der Häuser war recht typisch für die Gegend und bot einen Vorgeschmack auf die Monoglei.

Holzhaus

Holzhaus

Die Rückfahrt nach Ulan-Ude verlief wie die Hinfahrt, nur in umgekehrter Richtung halt. Angekommen, haben wir uns in einem Restaurant („Shashlikoff„) etwas gutes gegönnt 😊

Gegen Abend sind wir nach einer Pause im Hostel wieder losgezogen. Wir wollten schauen, ob wir für unser Abreise einen besseren Weg zum Bahnhof fanden. Wir fanden auch die uns beschriebene Brücke, aber die war nur bedingt eine Abkürzung.

Auf dem Weg haben wir eine Reiterstatue gefunden, die vermutlich Dschingis Khan darstellte.

Reiterstatue

Reiterstatue

Interessant war auch der Bauwagen, der auf dem Weg lag; wir alt der wohl war?

Bauwagen

Bauwagen

Abends saßen wir lange an dem Springbrunnen, aßen ein wenig und unterhielten uns mit einem anderen Reisenden, einem Lehrer (@Daniel: Hey!)

Springbrunnen

Springbrunnen

Das Wetter heute war richtig schön warm, ohne zu heiß zu sein. Auch war der  starke Wind von gestern nicht mehr da- ein schöner Tag.

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