Tag 029: Weiterreise in die Mongolei (Teil 3)

Nachdem uns unser Taxi zum Flughafen gebracht hatte, hatten wir vermutlich den gefährlichsten Teil der Reise überstanden. Die leeren Straßen verleiteten den Fahrer zu einer recht „zügigen“ Fahrweise.

Russland verabschiedete uns auch schon früh morgens mit mildem Wetter und morgendlichen Nebelschwaden über denen die Sonnen langsam begann auszugehen.

Der Flughafen war recht klein und daher war der gesuchten Schalter schnell gefunden, bei dem Ursula anstehen mußte. Das Foto von Terminal 1, dem einzigen Terminal, ist so unspektakulär wie (leider) unscharf.

Flughafen Vladivostok

Flughafen Vladivostok

Ursulas Flug ging knapp drei Stunden früher als meiner, so das schnell die Zeit war Abschied zunehmen und sie entschwand durch die Security.

Für mich begann das Warten, bis auch ich meinen Rucksack abgeben konnte. Um 9:00 Uhr war es dafür endlich so weit. Aus Langeweile hatte ich mich so rechtzeitig angestellt, das ich der Erste war. 

Nach dem diese Hürde genommen war, ging es weiter durch die Passkontrolle. Und was soll ich sagen? Der Grenzbeamte wollte keine einzige Registrierung, Quittung für Übernachtung oder sonst etwas sehen. Einzig das eingeklebte Visum und der Einreisebeleg waren von Interesse!

Weitere drei Minuten war ich durch den letzten Security Check und mußte nur noch auf das Boarding meines Fliegers warten- übrigens nach wie vor mit meiner halb vollen 2-Liter-Wasserflasche, die wir gestern gekauft hatten.

Flug SU5436 stand schon auf dem Rollfeld und wurde grade betankt.

SU5436

SU5436

Bei einem Kaffee schrieb ich diese Zeilen und ließ die Zeit vergehen. Dann hieß es einsteigen und um 10:55 Uhr schließlich: Ready for takeoff- До свида́ния Russland!

Der Flug zum Incheon International Airport hatte nach knapp zwei Stunden sein Ziel erreicht und lag damit sogar 15 Minuten vor Plan. Der Hauptstadtflughafen Südkoreas war eine andere Welt- und Endstation für meine Wasserflasche.

Incheon International Airport

Incheon International Airport

Hier hatte ich etwas mehr als zwei Stunden Zeit um mein Anschlussflug OM302 zu erreichen. Und alleine 10 Minuten davon war ich mit dem Marsch zum Transfer Desk beschäftigt, wo ich dann meine Boadingcard bekam. Dann hieß es wieder warten bis um 13:50 Uhr Flug OM 302 (MIAT- Mongolian Airlines) zum Chinggis Khann International Airport fertig zum Einsteigen war.

OM302

OM302

Wir hatten schon im letzten Hostel bemerkt, das Asiatinnen gerne und viel (Duty free)Shoppen. Hier am Flughafen gab es einen Gang, wo Verpackungen gnadenlos aufgerissen wurden um die Beute platzsparend zu verpacken. Irre, welche Mengen das teilweise waren waren 😊

Shopping Massacre

Shopping Massacre

Um 14:55 Uhr startete meine Maschine und der knapp 3,5 Stunden Flug began. Die bedeutete der Flug hatte 30 Minuten Verspätung, da es auf dem Hinflug einen medizinischen Notfall gegeben hatte.

Der Flug war angenehm und das Flugzeug landete um 17:20 Uhr Ortszeit in Ulaanbaatar. Die Migration dauerte recht lang, da die Dame am Schalter sich alle meine Einträge in meinem Pass penibel angeschaut hat. Aber dann war alles klar.

Ich hatte mir den Luxus gegönnt mich von meinem Hostel abholen zulassen. Ich war gespannt, ob mich jemand erwartete. Und ja, ein junger Mongole mit Privatwagen hielt ein Schild mit meinem Namen hoch!

Dann begannen wieder die Probleme mit der VISA Karte. Der erste Automat wollte garnicht, der zweite hat mir einen Stromschlag verpaßt(!) und erst am dritten konnte ich etwas abheben. Und auch nur einen größeren Betrag. Also wählte ich 400.000 Tughrik (MNT), was in etwa 140 Euro- ich hoffte, das dies nicht viel zu viel ist.

Es regnete hier bei ungefähr 16 Grad. Und wegen der VISA Karte hatte ich keine Lust zu fotographieren. Möglich wären aber gewesen: Kühe auf dem Flughfafen, ein Herde Pferde im Kreisverkehr, usw. Das verspach interessant zu werden.

Mein Hostel war das „Golden Gobi“ und lag mitten in der Stadt; der erste Eindruck war gut.

Den restlich Abend habe ich damit verbracht, meinen Trip für die nächsten Tage zu organisieren und dann etwas zu essen zu organisieren.

Die Uhren in der Mongolei zeigten +6 Stunden zu unser Zeit daheim (ergo GMT+7).

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