Tag 031: Tsagaan Suvarga (Mongolian Road Trip #2)

Ich war früh auf und nutzte die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang. Meine beiden kanadischen Reisegenossen entpuppten sich als kleine Landschläfer, so das wir nach einem spärlichen Frühstück erst gegen 10:00 Uhr starteten.

Unser heutiges Ziel war „White Castle“, das wir nur über Umwege erreichten. Der Fahrer fuhr nach Mandalgov, eine Stadt „Mandalgov“ die auf dem Weg Richtung Süden lag. Dort hielt er am lokalen Busbahnhof und wir begannen zu warten.

Busbahnhof

Busbahnhof

Dann kam ein Bus und zwei Dinge passierten. 1) die Frau die uns begleitet hatte verschwand 2) ein andere Frau, ein Tour Guide, und eine Touristin aus der Schweiz (Gorica) gesellten sich uns.

Der Deal der ohne uns zu fragen beschlossen war: wir waren nun zu viert dafür bekamen wir einen englisch sprechenden Guide. Wir war waren sprachlos! Was sollten wir machen? Eigentlich hatten wir keine wirkliche Wahl, und wurde unser Trip dadurch schlechter? Vermutlich nicht. Also ging es in dieser Konstellation weiter.

Ich nutzte die Gelegenheit des Warten und besorgte mir eine mongolische SIM-Karte (Mobicom), welche auf freier Strecke aber auch nicht funktionierte.

Das erste was unser neuer Guide machte, war Mittagessen. Der Platz ähnelte stark der von gestern.

Mittagessen

Mittagessen

In der Steppe waren zig Millionen von kleinen Blumen übersät.

Steppenblume

Steppenblume

Dann ging die Fahrt weiter. Was uns bei der Auswahl der Ziele nicht bewußt war, war das viele sich nicht an Straßen sondern an Pisten lagen. Auch heute raste der Fahrer mit beträchtlicher Geschwindigkeit über eine Sandpiste (er ließ sogar vorher Luft aus den Reifen). Und dann waren wir gegen 15:00 Uhr an Tsagaan Suvarga („White Castle“). Dies waren beachtliche Klippen, die vor ein paar Millionen Jahren unter dem Meeresspiegel lagen.

White Castle

White Castle

Wir begannen unseren Abstieg auf den ehemaligen Meeresboden, zu mindestens ein gutes Stück.

White Castle

White Castle

Unser heutige Übernachtungsmöglichkeit war wieder eine mongolischer „Camping Platz“, der war diesmal jedoch ein wenig rudimentärer war. Alles andere sei zu weit entfernt um noch erreichen zu können 😐

Camping

Camping

Im Ger standen nur drei Betten, so das schnell eine Matratze auf den knappen freien Boden gelegt wurde. Am Platz stand eine kleine Herde Kamele, darunter auch ein weißes.

Weißes Kamel

Weißes Kamel

Es gab keine Duschen, nur zwei Plumpsklos- zugegeben mit guter Aussicht.

Unisex Toiletten

Unisex Toiletten

Das Abendessen bestand aus Suppe und mongolischen Pfannkuchen- lecker.

Küchenblock

Küchenblock

Der heutige Tag war ein wenig durchwachsen dadurch, das über unsere Köpfen getroffen wurde. Die beeinträchtigte aber die Stimmung nicht, zu der Guide nett war und gutes Englisch sprach.

Das Camp lag 387 Kilometer südwestlich von UB und lag auf 1.282 Meter Höhe.

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