Tag 033: Khongoryn Els und Kamelreiten (Mongolian Road Trip #4)

Der heutige Morgen begann wieder sehr windig und ein wenig verhangen. Die Kamele hatten auch zu früher Stunde keine wirkliches Interesse an mir.

Desinterssiertes Kamel

Desinteressiertes Kamel

Wir standen auf, frühstückten und brachen gegen 9:00 Uhr auf. Unser erstes Zwischenziel war die Stadt Dalanzadgad. Dort wurden frische Lebensmittel gekauft. Leider gab es kein frisches Kamelfleisch. Die Stadt selbst war nichts besonderes.

Dalanzadgad

Dalanzadgad

Unser Ziel, der Yol Canyon, lag im Gurvan Saikhan National Park. Auf den letzten Metern lag am Wegesrand der Kadaver einer Kuh. Eigentlich uninteressant, aber ich wußte bis heute nicht, wie groß Geier waren.

Geier

Geier

Am Eingang des Canyon machten wir Rast für ein Mittagessen- es gab mal wieder Spagetti mit Fertigsauce. Dann marschierten los. Unser Fahrer würde uns an der anderen Seite mit unserem Wagen abholen.

Der Weg zur Schlucht war am Anfang noch recht bereit, aber verjüngte sich nach und nach.

Yol Canyon

Yol Canyon

Ein kleiner Bach, den wir mehrfach überqueren mußten, zog sich durch die gesamte Schlucht.

Durch unsere Schritte scheuchten wir mehrere mongolische Murmeltiere auf, die uns mißtrauisch beäugten.

Murmeltier

Murmeltier

 Das klein Tier war recht gut versteckt.

Murmeltier in

Murmeltier in „groß“


Bach

Bach

Die engste Stelle war dafür bekannt, das hier bis weit in den Sommer Eis lag. Ende/ Mitte August war aber nichts mehr zu sehen.

Yol Canyon

Yol Canyon

Im Anschluss an diese Stelle verbreiterte sich die Schlucht wieder und die Hänge wurden grün.

Schlucht

Schlucht


Blume

Blume

Kommend von der anderen Seite hätten wir auch per Pferd „anreisen“ können.

Pferde

Pferde

Auch hier in der Schlucht befanden sich an diversen Stelle an denen Steine angehäuft waren. Laut unserem Guide soll dies auf schamanische Wurzel zurückgehen und Glück bringen.

Steinhaufen

Steinhaufen

Insgesamt war die Strecke 8 Kilometer lang und wie versprochen wurde wir am Ende erwartet.

Dann ging die Fahrt weiter. Unser Fahrer quälte seinen Wagen über Passagen, die mach einer nicht einmal mit einem Geländewagen in Angriff genommen hätte. Die Krönung war eine Stelle wo wir zuvor aussteigen mußten und er versuchte eine Hang hoch zu kommen. ohne Erfolg: der Wagen rutschte trotz Bremsen und eingeschlagener Lenkung einfach wieder zurück. Erst der dritte Versuch an einer anderen Stelle gelang.

Dann ging die Fahrt noch ein paar Kilometer, bis wir in der Wüste Gobi an einer beliebigen hielten und zu unser aller Überraschung würden wir heute campen- und das diesmal in Zelten. Wir hatten uns in den letzten Tag positiv über das „campen“ in den Gers geäußert und zufällig (…) waren im Wagen drei Zelte.

Wüste Gobi

Wüste Gobi

Es war seltsam die Zelte einfach so auf freier Fläche so ganz ohne Bezugspunkt aufzubauen, aber es war eine gute Gelegenheit mitten in einer Wüste zu campen. Kilometer weiter war nichts!

Unser kleines Camp und mein riesiger Schatten

Unser kleines Camp und mein riesiger Schatten

Mein Zelt hatte aus uneingeschränkte Aussicht über Kilometer.

Mein Zelt

Mein Zelt

Leider hatte das campen auf der freien Fläche den Nachteil, das es windig und ziemlich kalt war. Morgen früh würde ich mehr wissen!

Später lies der Wind komplett nach, es war totenstill und es tat sich wieder dieser vollkommende Sternenhimmel auf. Wahnsinn!

Das Camp lag 555 Kilometer südwestlich von UB und lag auf 1.560 Meter Höhe.

Ich war in der Wüste Gobi! 😊

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