Tag 034: Ziegenschlachtung und Bayanzag (Mongolian Road Trip #5)

Die Nacht war ruhig und entspannend, auch wenn mein Bett im Ger schlicht ein Brett mit Stoffbezug war. Gegen 6:30 Uhr bin ich aufgestanden um die Ruhe und die Landschaft zu genießen.

Während der Nacht sind die Kamele verschwunden und eine Herde Ziegen hat Einzug in das Camp gehalten.

Ziegen, Ziegen, Ziegen

Ziegen, Ziegen, Ziegen

Ein kleiner, schwarzer Bock war extrem an einem der Motorräder interessiert.

Easy Rider

Easy Rider

Für eine der Ziegen hatte heute jedoch das letzte Stündlein geschlagen. Sie wurde auf den Rücken gedreht, ein kleiner Schnitt auf Höhe des Bauches und einer der Mongolen griff in das Tier. Zwei Minuten später war es tot- ohne einen einzigen Tropfen Blut zu vergießen. Das Tier schrie noch nicht einmal.

Schlachtung

Schlachtung

Unverzüglich begann der Mongole das Tier auszunehmen und in einzelne Teile zu schneiden. Auch das lief schnell und routiniert ab. Kaum eine Stunde später war alles fertig.

Frische Ziege

Frische Ziege

Selbst dem Kopf wurden die Hörner abgesägt- wozu so ein alter Fuchsschwanz alles gut war.

Dann brachen wir nach unserem Frühstück Richtung unseres Tagesziel auf. Unterwegs hielten wir in einem kleinen Dorf um Lebensmittels und Benzin zu kaufen. Den Name habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können. es gab an einem Marktplatz drei kleine Läden.

Lebensmittelmarkt

Lebensmittelmarkt

Das Innere erinnerte an einen Tante-Emma-Laden und hatte nicht nur Lebensmittel, sondern auch allerlei anderes des täglichen Bedarfs.

Tante-Emma-Laden

Tante-Emma-Laden

Es gab eine Reihe von Gebäuden und sogar einen buddhistischen Tempel.

Buddhistischer Tempel

Buddhistischer Tempel

Und wir sahen, wie mongolische Müllentsorgung in der Wüste funktionierte: alles rein was weg sollte und Feuer an.

Müllentsorgung

Müllentsorgung

Da wir unser Tagesziel erst gegen Abend aufsuchen konnte, wählten wir vorher eine Camp für die Nacht aus. Auch wenn Guide und Fahrer uns ein anderes vorschlagen nahmen wir dies, das es hier warme Duschen gab (die Damen hatten darauf bestanden). Dieses Camp sei „not so good“. Warum konnten wir jedoch nicht herausfinden. Vermutlich gab es hier keine Provision.

Unser Ger war auch nicht schlechter als das von letzter Nacht, die Duschen wirklich warm bis heiß und es hatte sogar elektrischen Strom.

Dusche

Dusche

Das Restaurant mit elektrischem Strom war in Form einer riesigen Schildkröte gebaut worden; ein Tier das es hier nicht gab.

Restaurant

Restaurant 

Eine Art „Private room“ war in ähnlichem Stil als Elefant (gab es hier auch nicht) gebaut.

Nachmittags haben wir uns zu einer Wüstenwanderung zu Bayanzag („Flaming Rocks“) aufgemacht. Die Sonne war heiß, aber schon weit über ihren Zeniten hinaus, so das die Wanderung über 10 km recht angenehm war.

Bayanzag

Bayanzag

Auf den Weg dorthin gab es allerlei zu sehen, die Landschaft war sehr schön.

Felsen

Felsen

Diesmal machte ich den Aufstieg auch mit und nach schweistreibenen 20 Minuten waren wir oben.

Aussicht

Aussicht

Auf dem Rückweg sind war an die Ufer eines fast ausgetrockneten See vorbei gekommen.

Wüstensee

Wüstensee

In der Nähe wurden 1922 das erste Mal überhaupt Eier von Dinosaurier gefunden- damals eine Sensation, zu sehen war aktuell nichts mehr. Nur dürre Büsche waren zu sehen.

Busch

Busch

Der waren mit Löcher übersäht und bald fanden wir auch schon die Bewohner, die allerdings nicht sehr fotogen waren.

Wüstenmaus

Wüstenmaus


Krüppelbusch

Krüppelbusch

Wieder am Camo aßen wir zu Abend uns ließen uns erneut zu Bayanzag fahren, zwecks Sonnenuntergang. Hier erlebten wir ein phantastisches Naturschauspiel.

Flaming Rocks

Flaming Rocks


Flaming Rocks Panorama

Flaming Rocks Panoram


Flaming Rocks

Flaming Rocks

Zurück beim Camp ließen wir den Abend bei einem Bier ausklingen. Ein kleines mongolisches Mädchen hielt uns damit mächtig in Trab.

Der Abend

Der Abend

Das Camp lag 481 Kilometer südwestlich von UB und lag auf 1.067 Meter Höhe. Ja, wir waren schon auf unserem Rückweg.

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