Tag 037: Kharakhorum und Erdene Zuu Monastery (Mongolian Road Trip #8)

Was der letzten Nacht fehlte, hatte diese zu viel: Wärme. Der Kanadier erinnerte sich daran, bei den Boy Scouts gewesen zu sein und so fragten wir nach Holz für den Ofen. Anfänglich war es brüllend heiß in unserem Ger. Später war es zwar immer noch recht warm, aber immerhin erträglich.

In der Nacht hatte es einiges an Krach von den Ziegen gegen. Nun erfuhren wir warum. Eine der Ziege hatte in der Nacht Junge bekommen.

Frisch geboren

Frisch geboren

Frühmorgens wurden die Yaks gemolken. Da wir aufdringlich genug zugeschaut hatten, durfte jeder der wollte es auch mal ausprobieren. Das Ergebnis war eher kläglich, daher hier ein Bild wie es aussehen sollte.

Yak melken

Yak melken

Dann begann unser heutige Fahrt Richtung Kharakhorum und ab knapp 12:00 Uhr sogar wieder aus richtigen Straßen. Kharakhorum war die alte Hauptstadt der Mongolei, als diese im Altertum ein großes Reich war. Die Stadt selbst wurde vor Jahrhunderten von Min-Soldaten geschliffen, so das nur nich sehr wenige Ruinen vorhanden waren. An der Stelle war heute ein Museum, das wir besuchten. Leider war dort photographieren strengstens verboten!?

Nicht weit entfernt war die Erdene Zuu Monastery, einem bedeutenden buddhistischen Zentrum des Landes. Interessanter Weise lebten hier keine Mönche sondern es wurde nur der Glauben ausgelebt. Der gesamte Komplex bestand aus einer Reihe von Tempeln und Stuppas.

Zweiter Tempel

Zweiter Tempel


Tempel

Tempel


Fenster

Fenster

Dann brachen wir wieder auf, Richtung UB. Unterwegs hieß es aber nochmal einkaufen. Hier in der Mongolei, besonders in richtigen Supermärkten, gab es viele deutsche Produkte, viele davon von EDEKA.

Deutsche Produkte

Deutsche Produkte

Da wir es heute nicht mehr bis UB schaffen würden, übernachteten wir bei der Familie unseres Fahrers. Zu mindestens machte man uns das klar. Zufällig stand hier ein Ger leer.

Letztes Ger (rechts)

Letztes Ger (rechts)

Das Ger war okay, lag völlig abseits und vermutlich ruhiger als die Ger Camps, die an der Straße beworben wurden.

Steinformation

Steinformation

Später wurden die Ziegen für die Nacht in ein Gatter getrieben- für uns ein Spektakel und das spannendste, was Abends hier passierte.

Ziegentreiben

Ziegentreiben

So begann unser letze Nacht, bevor wir morgen Nachmittag UB erreichen würden.

Das Ger lag 246 Kilometer westlich von UB und lag auf 1.296 Meter Höhe.

 

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