Tag 007: Fahrt nach Lüderitz

Dir Nacht war kühl und angenehm gewesen. Wir waren früh wach und beobachteten ein Rudel Affen das systematisch den Platz nach fressbarem absuchten. Dann hies es für uns kurz frühstücken und durchstarten- um 7:30 Uhr ging es los. Bei 23 Grad und einzelnen Regentropfen.

Unser Tagesziel heute war Lüderitz am Atlantik und das bedeutete zirka 480 km, zum Teil schechte Strecke! Direkt nach dem Start schoss Ursula direkt ein paar Tiere auf ihrer Fotosafari.

Oryx-Antilope

Oryx-Antilope


Zebra

Zebra

Unser Weg führte uns auf der C37 Richtung Aussenkehr. Es war eine unbefestigte Straße, mal besser, mal schlechter. Und dann passierte, worauf ich gar keineLust verspührte:es knallte und wir hatten einen Platten.

Luft ist raus

Luft ist raus

Es lag nicht am Reifen, es lag nicht an meiner Fahrerrei- so etwas passiert halt. Was nur übel war, war, das der Vermieter nur altes, ausgeleiertes Werkzeug dem Wagen beigelegt hatte. So dauerte es fast eine Stunde, bis einer der Ersatzreifen montiert war.

Ein wenig genervt...

Ein wenig genervt…

Aber es war auch Glück im Unglück. Es waren nur 25 Grad, kein Regen und keine Affen. Es hätte also alles viel schlimmer kommen können!

Die weitere Fahrt führte dann über viele Kilometer am Orange River, der Grenze zu Südafrika, entlang.

Orange River

Orange River

Wir quälten uns drei weitere Stunden über die Piste und erreichten schließlich Rosh Pinah. Dort war neben einer Tankstelle ein Reifencenter. Heute war Sonnatg und alles war geschlossen, aber nach einem Telefonat kam der Inhaber und wir hatten einen neuen Ersatzreifen.

Dabei stellte sich heraus, das das zweite Ersatzrad, welches unter dem Wagen montiert war, garnicht vom Wagen gelöst werden konnte. Das Rad war damit komplett nutzlos. Wir würden das morgen in einer Werkstatt beheben müssen.

Von Rosb Pinah ging die Fahrt leicht weiter, da es ab hier eine Asphalstraße gab. Gegen 16:00 Uhr waren wir endlich in Lüderitz.

Durch die Namib-Wüste nach Lüderitz

Durch die Namib-Wüste nach Lüderitz

Lüderitz war die Stelle, von der aus das deutsche Kaiserreich Namibia kolonaliserte. Heute liegt die Stadt am Ende einer 123 Kilometer langen „Transitstrecke“.

Hollywood läßt grüßen

Hollywood läßt grüßen

In Lüderitz wollten wir eigentlich campen, aber es war so windig, das wir schnell einsahen das die nicht gut enden würde. Also suchten wir etwas lustlos nach einer Unterkunft und vieles war ausgebucht. Schließlich entschieden wir nicht zu klecken, sondern zu klotzen und gönnten uns das beste Hotel im Ort: The Nest. 😀 Nun ja, Lüderitz war nicht sehr groß.

Der Blick aus dem Fenster war schon mal nicht zu verachten.

Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

Später am Abend waren wir noch etwas Essen. Heute waren es maximal 31 Grad, meist aber deutlich darunter und gefahren sind wir pralle 480 Kilometer. 

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