Tag 013: Tallinn – Ursula

Nach dem Frühstück bin ich zu einem Spaziergang auf dem Domberg aufgebrochen. Entlang der Gasse, die zum selbigen führt standen sehr viele alte und stilvolle Häuser.

Palast entlang des Domwegs

Palast entlang des Domwegs

Auf dem Berg angekommen, führte mich mein erster Weg erneut zur Aleksander-Nevsky-Kathedrale, da wir diese gestern aufgrund des Ansturms zweier Schiffe nicht von innen besichtigen konnten.

Aleksander-Nevsky-Kathedrale

Aleksander-Nevsky-Kathedrale

Das Innere der Kathedrale war sehr beeindruckend und viel in Gold und Silber gehalten. Trotz Kameraverbot und strenger Überwachung eines estnischen Quasimodos gelang mir eine kleine Aufnahme des Altars.

Altar

Altar

Anschliessend bin ich zur Stadtmauer gegangen um dort einen Rundgang zu machen.

Tunnel an der alten Stadtmauer

Tunnel an der alten Stadtmauer

Das alte Tallinn war in der Vergangenheit durch eine Stadtmauer mit vielen Türmen umgeben, von denen heute noch 7 erhalten waren. 

Schaubild der alten Besfestigungsanlage

Schaubild der alten Besfestigungsanlage

Durch Zufall  hatte ich in einem der Türme das „Kiek in der Kök Bastionsmuseum“ entdeckt, welches sich mit der Geschichte der Türme, sowie der darunter liegenden Tunnel beschäftigte. Die Drei zu besichtigenden Türme waren sehr verwinkelt. Es ging über verschiedene Treppen auf und ab und zwischendurch habe ich mich gefragt, ob ich je zum Ausgang zurück finden würde.

Einer der viel Aufgänge

Einer der viel Aufgänge

Von einem der Türme hatte man eine grandiose Aussicht, vor allem auf die Kathedrale. 

Grandiose Aussicht

Grandiose Aussicht

Die zahlreichen Wehrgänge waren ebenfalls sehr beeindruckend und teilweise ganz schön steil.

Wehrgang

Wehrgang

Zum Abschluss habe ich noch eine einstündige Tour durch die Versorgungstunnel mitgemacht. Deren Geschichte war beginnend mit 1700 bis in die späten neunziger sehr wechselhaft. 1944 haben die Tunnel einer Menge Leuten das Leben gerettet, während der sowjietischen Bombennacht, in der 300 Bomben auf Talinn abgeworfen wurden. In den 80ern haben die Tunnel Punks als Unterschlupf gedient, da diese im Sovietregime nicht gerne gesehen waren. Ab dem Jahr 1991 dienten die Tunneln viel Obdachlosen als Unterkunkt, die nach dem Ende des Sozialismus arbeitslos wurden, da die Tunnel noch Toiletten und Duschen aus Ihrer wechselhaften Vergangenheit hatten.

Unsere Tour endete im relativ jungen Coblestone Museum, was ebenfalls auf meiner Liste für den Tag stand. Welch ein Glück!

Steinkreuz aus dem zwölften Jahrhundert

Steinkreuz aus dem zwölften Jahrhundert

Nach einem kleinen Snack habe ich mich auf zu Monster gemacht, um zu schauen, ob alles ok ist und unser Parkticket zu verlängern. Nichtsahnend wurde ich plötzlich von hinten mit den Worten „Give me all your money“ angesprungen. Ich dachte mich trifft der Schlag. Zum Glück war es nur Thorsten, der das ausgesprochen witzig fand. Anschliessend sind wir zu einer kleinen Ruhepause ins Hotel aufgebrochen.

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