Tag 005: Moskau

Heute sind wir früh ausgeruht in Richtung Roter Platz gestartet. Das UNESCO-Weltkulturerbe hatten wir schon zig Male gesehen, jetzt standen wir drauf. Der Platz hatte seinen Namen übrigends nicht von der Farbe, sondern von einem alten russischen Homonym, das „schön“ bedeutete. Das wußte ich als alter Etymonologe natürlich alles schon vorher 😊

Roter Platz

Roter Platz


Basilika

Basilika

Irgendwie mußte ich an Tetris denken 🙂

Anschließend haben wir wieder einen Hop-on-Hop-off genommen und sind durch Moskau gefahren.

Moskau Panorama mit Kraftwerk

Moskau Panorama mit Kraftwerk


Cathedral of Christ the Savior

Cathedral of Christ the Savior

Zu Mittag haben wir in der „Krusty Krab“ gegessen- Stil muss sein!

Krusty Krab

Krusty Krab

(@Carsten: Das Foto ist für Dich!)

Später sind wir weiter durch die Stadt gefahren und haben uns dabei Punkte ausgesucht, die wir morgen und übermorgen noch einmal besuchen wollten.

Kreml von der Straße aus

Kreml von der Straße aus

Ursula bestand auf einen Besuch des Kremls und ich muss sagen, die Schlange war garnicht so lang wie befürchtet und der Eintrittspreis mit 500 RUB (aktuell zirka 7,25 Euro) garnicht mal so hoch.

Präsidentenpalast

Präsidentenpalast


Zarenkanone

Zarenkanone


Kathedrale des Kremls

Kathedrale des Kremls 


Zarenkathedrale

Zarenkathedrale


Zarenglocke

Zarenglocke

Direkt am Kreml, wenn auch außerhalb, konnten wir einen Cache („Grotte im Alexandergarten“) ungesehen bergen.

Schließlich haben wir uns noch mit Wasser eingedeckt. Unseren Rückweg zum Hostel haben wir via Metro angetreten und dabei wieder einmal bemerkt: wer Metro fahren will muss gut zu Fuß sein. In großen Stationen waren 10 Minuten Weg keine Seltenheit.

Das Wetter war heute richtig warm mit über 30 Grad- einer der wärmsten Tage dieses Jahr hier. Wir hatten einen anstrengenden Tag hinter uns. Zum Glück hatten wir auch heute Nacht unser 4er Zimmer für uns alleine.

Im Gemeinschaftsraum zu sitzen, an diesem Blog zu arbeiten und davei dem (musikalischem) Treiben der Fußgängerzone zu lauschen fühlte sicht gut an.

Später sind wir noch den Abrat, der Einkaufsstrasse, bis zum Ende gelaufen auf Suche nach einer Post und einem Supermarkt. Nachdem beides gefunden war, ging es wieder ins Hostel.

Der Abrat

Der Abrat

Und ich hatte mit „Metro 2033“ von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski weitergemacht. Das Hörbuch ist zwar Strecken weise ein gelesener Metrofahrplan, aber wenn wir schon mal hier waren…

Tag 004: Flug nach Moskau

Der Tag began für uns um 8:00 Uhr und wurde gleich ein wenig streßig. Wir hätten uns bei einer der unzähligen russischen Ämter registrieren müssen. Wenn nicht, bestand die Möglichkeit, das uns die nächste Herberge ablehnen würde. Ob das stimmte wußten wir im Vorfeld nicht, aber wir nahmen die 30 Minuten in Kauf die dieser Prozess kostete.

Dann ging es mittels Metro zu dem Platz, ab dem der Bus zum Flughafen fuhr. Hier war entweder die Beschilderung falsch oder unser Bus kam einfach nicht. Zu guter letzt fuhr ein anderer Bus, der uns am Terminal 1 ausspuckte. Damit waren wir nicht zu spät für unseren Flug, mußten uns aber ein wenig beeilen. Wir wußten nicht, was noch vor uns lag und unsere Zeit fras.

Aber wie das Leben so spielte ging alles, von dem wir erwarteten das es lange dauern würde, wie z.B. in einer Schlange zu stehen, recht fix. Sicherheit, Check In und ab zum Gate.

S7 Check In am Flughafen St. Petersburg

S7 Check In am Flughafen St. Petersburg

Letztendlich waren wir 45 Minuten vor Boarding vor Ort.

Flug 046 brachte uns planmäßig und ohne Probleme zum Domodedovo-Airport, einem der Airports Moskau. Die Landung war gegen 14:20 Uhr. Der Flughafen hatte keine Metroanbindung, so das wir erst wieder einen Bus nehmen mußten. Bus Nr 308 war schnell gefunden und kostete 120 Rubel pro Person. Einzig schwierig war es die Taxifahrer abzuwehren.

Die Domodedovskaya-Metrostation war eine der belebtesten in Moskau und nach knapp 30 Minuten erreicht. Dann ging es mit der berühmten Moskauer Metro weiter. Manche Stationen, die wir gesehen haben, waren wirklich einmalig. 

Z.B. die Arbatskaya-Station, die ebensfalls einen Wiki-Eintrag hatte und an der unser Hostel lag, war eine solche Station.

Arbatskaya-Metrostation

Arbatskaya-Metrostation 


Arbatskaya-Metrostation

Arbatskaya-Metrostation

Unser Hostel war das „Da! Hostel“ und lag sehr zentral in einer der Nebenstrassen einer der großen Einkaufsmeilen von Moskau. Ursula fand es nicht so toll und das eine oder andere war auch kaputt. Z.b. Der großzügige Aufzug in den 4. Stock 😕 Wir werden uns aber hoffentlich aragnieren können. Zumal wir ein 4er Zimmer für uns alleine hatten. Darum machte es auch nichts, das die Doppelbetten etwas klapprig wirkten.

Nach dem Einchecken sind wir zum Kazansky-Bahnhof gefahren, wo bald unsere eigentliche Reise beginnen wird.

Kazansky-Bahnhof

Kazansky-Bahnhof

 Dann war es auch schon abends und warm und stickig. Duschen, relaxen und auf morgen freuen stand auf dem Plan.

Tag 003: Katharinenpalast & Peter-und-Paul-Festung

Der Tag fing mit starkem Regen an, so das wir froh waren gestern der historischen Innenstadt von St. Petersburg einen Besuch abgestattet zu haben.

Nach dem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, sind wird mit Metro und Kleinbus (K342) vor die Stadt zum berühmten Katharinenpalast aufgebrochen. 

Zunächst aber erst ein Foto von der Rolltreppe in einer der Metrostationen, die wir passiert haben. Das Ende war einfach nicht zu sehen.

Rolltreppe

Rolltreppe

Am Palast angekommen, fing es prompt wieder an zu regnen, aber es hielt sich zum Glück in Grenzen. 

Katharinenpalast

Katharinenpalast

Wir waren nicht im Palast, weil die Schlange um herein zu kommen eine Wartezeit von meheren Stunden versprach.

Geduld du haben musst, junger Padawan

Geduld du haben musst, junger Padawan

Dafür haben wir den schönen Park erkundet. Eine weitläufige Anlage mit See und diversen Gebäuden.

See

See


Winterpavillon

Winterpavillon

Dann sind wir wieder zurück nach St. Petersburg gefahren. Als wir eine Bushaltestelle gefunden hatten und uns sicher waren, das K342 hier nicht halten würde, kam der Bus 😊 

Unser nächstes Ziel war die Peter-und-Paul-Festung, welche die erste befestigte Stelle des heutigen St. Petersburg ist.

Peter-und-Paul-Festung

Peter-und-Paul-Festung


Festungstor

Festungstor


Kathedrale

Kathedrale


Russischer Adler

Russischer Adler


Kathedrale

Kathedrale

Dann war schon Nachmittag und wir sind zurück zum Hostel gefahren. Wir wollten den Tag ruhig ausklingen lassen. Zumal der Regen wieder stärker wurde.

Abends waren wir noch kurz einkaufen (Hier gab es zu jedem Einkauf gefühlt ein Dutzend Plastiktüten- erwähnenswert weil laut Medien in D grade wieder mal etwas „großes“ geleistet wird) und haben im Aufenthalsraum des Hostels gegessen.

Und weil es einfach so verlockend war, haben wir den Aufzug benutzt. Zwei Europäer plus Rucksack gleich ziemlich voll.

Prost!

Prost!

Für morgen war die Weiterreise nach Moskau geplant.

 

Tag 002: St. Petersburg Rundfahrt

Heute haben wir länger geschlafen, als geplant war. Erst kurz nach 9:00 Uhr sind wir aufgewacht, haben uns fertig gemacht und sind losgezogen. 

In der Stadt gab es einen Hop-on-hop-off Bus mit dem wir uns einen Überblick über die Stadt verschaffen konnten. Metro und öffentlicher Bus wären sicherlich günstiger, aber nicht optimal wenn man auch etwas sehen wollte.

Zunächsteinmal: wir hatten heute Glück mit dem Wetter und dem Verkehr in den Strassen. Aber es war verdammt windig, besonders später auf dem Wasser.

Sonntags in St. Petersburg

Sonntags in St. Petersburg

Das ehemalige Leningrad hatte viele schöne Ecken. Hier eine Auswahl derer, die uns am besten gefallen haben.

„Blutkirche“


Mosaik

Mosaik

Im Winterpalast haben wir uns die weltberühmte Herimitage nicht angeschaut, da lange Schlangen heute nicht auf unserer Wunschliste standen.

Winterpalast

Winterpalast


Atlanten in der "Straße der Millionäre"

Atlanten in der „Straße der Millionäre“


St. Isaac Kathedrale

St. Isaac Kathedrale

Mittags waren wir ganz langweiligig bei Subways, da wir heute weniger für’s Essen ausgegen wollten. Nach dem Essen ging es weiter.

Um 16:00 Uhr schließlich haben wir ein Boot bestiegen und haben auf dem Wasser eine kleine Rundfahrt gemacht.

Leutchtturm

Leutchtturm

 

Im Hafen lag die Aurora, ein Symbol der Oktoberrevolution.

Panzerschiff Aurora

Panzerschiff Aurora

Als wir wieder an Land waren, haben wir einen langen Marsch zurück zum Hostel gemacht. Es gab viel interessantes zu sehen.

 

Talent oder Können waren keine Pflicht

Talent oder Können waren keine Pflicht

Da wir unser Budget bereits strapaziert hatten, gab es heute Abendessen aus dem Supermarkt: Instantsuppe und russisches Bier.

Kurzes Faktum am Rande (nach dem Ursula den Eintrag gelesen hat): das Hostel wird zu 90% von netten, jungen Mädels bevölkert…

Tag 001: Auf nach St. Petersburg

Die Nacht war kurz und um 4:00 Uhr schon zu Ende. Um 6:00 Uhr waren wir bereits eingecheckt und begannen die Zeit bei einem überteuerten Kaffee und Blick auf das Rollfeld tot zuschlagen. Trotz früher Stunde gab es schon den ersten Kolateralschaden: der Beifahrersitz unseres Peugeot rastete nichr mehr ein, so das die Anfahrt nicht sehr Rücken schonend war.

Flug LO384 der LOT Polish Air brachte uns mit leichter Verspätung zu unserem Zwischenstopp in Warschau, das wir 9:40 Uhr erreichten. Wir mussten kurz warten, dann ging es schon weiter. Flug LO683 startete gegen 11:00 Uhr und um 14:20 Uhr Ortszeit (GMT+2, was auch Moskauer Zeit entsprach) waren wir in St. Petersburg auf dem Pulkovo-Airport. Nun galt es durch die Immigration zu kommen.

Nach dem auch diese Hürde genommen war, konnten wir unser Gepäck aufnehmen (es war vor(!) uns auf dem Band) und losziehen.

Erster Eindruck am Pulkovo-Airport

Erster Eindruck am Pulkovo-Airport

Es ging mittels Kleinbus („A39“) und Metro zu unserem Hostel und wir waren um 16:15 Uhr vor Ort. 

Moskovskaya Metrostation

Moskovskaya Metrostation

Die Metrostation hat sogar einen Wiki-Eintrag 😊 Auf jeden Fall scheinen einige Stationen richtig schön zu sein und alle richtig tief. geschätzte 50 Meter und mehr- Fotobeweis folgt.

Das Hostel war das „Travellers Palace“ und es sahr wirklich so aus wie auf den Fotos. „Ganz normal“ klärte man uns auf, nachdem es zur Begrüssung einen Likör gab.

Unser Zimmer

Unser Zimmer 


Flur

Flur

Ursula wollte erstmal eine kleine Pause, so dass ich die Zeit nutzte um diese Zeilen zu schreiben.

Frisch ausgeruht sind wird dann losgezogen und haben festgestellt, dass das Haus über einen Aufzug verfügte. Aber wer bitte baute einen Aufzug mit weniger als einem Quardratmeterfläche?! Zumindest war umfallen unmöglich.

Hausflur mit Charm

Hausflur mit Charm 


Aufzug

Aufzug

Draussen sind wir direkt in einen massivem Regenschauer geraten. Aus Protest sind wir in einem Restaurant eingekehrt und haben „Borsch“ genossen.

Borsch

Brosch

Auch wenn es wie Kuchen aussah, es war Suppe im Brot.

Als es aufgehört hatte, sind wird noch ein wenig herumgelaufen und haben St. Petersburg erkundet.

Fontaka, ein Nebenfluss der Neva

Fontaka, ein Nebenfluss der Neva


Alexandrinsky-Theater

Alexandrinsky-Theater


Unbekannte Kirche

Unbekannte Kirche

Und wir haben unseren ersten Geocache auf russischem Bode gefunden 😊. Gegen 21:00 Uhr waren wir wieder im Hostel und sind recht bald schlafen gegangen- der Tag war lang und anstrengend. 

Unser erster Eindruck von den Russen, die uns begegneten ist durchaus positiv. man versucht zu helfen und war bemüht freundlich u erscheinen.

 

Tag -001: Russische Föderation und die Mongolei

Es ist soweit. Alle Arbeit ist erledigt und morgen geht es los. Wir werden als erstes über Warschau nach St. Petersburg fliegen. Von dort aus geht es wiederrum mittels Flieger nach Moskau. Nachdem wir uns Russlands Hauptstadt angeschaut haben, geht es für die nächste Zeit nur noch am Boden vorwärts- mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Via Zug werden wir bis Vladiwostok fahren. Dies bedeutet über 8 Zeitzonen, mehr als 9.000 km und eine Nettofahrzeit von länger als 6,5 Tagen (nach Fahrplan).

Transsibirische Eisenbahn

Transsibirische Eisenbahn

In Vladiwostok angekommen wird es für mich weiter in die Mongolei gehen, wo ich versuchen werde mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen.

Insgesamt hat uns unsere persönliche Route viel Zeit für Planung und Organisation abverlagt. und wir hoffen, das uns der eine oder andere die Daumen drückt und nicht allzuviel schief geht 😊

Kurztrip nach Metz

Über Pfingsten sind wir zwei Tage nach Metz, Frankreich gefahren (03.-05.06.17) Wir haben die Altstadt erkundet, gut gegessen und einige Geocaches gehoben. Hier ein paar Fotos für spätere Erinnerungen.

Theater

Theater


Kathedrale

Kathedrale


Kirchenschiffe der Kathedrale

Kirchenschiffe der Kathedrale


Neue Kirche

Neue Kirche


Mosel

Mosel


Hausflur vor unser Airbnb-Wohnung

Hausflur vor unser Airbnb-Wohnung


Pflanze

Pflanze


Antiker Flohmarkt

Antiker Flohmarkt


Was wohl dahinter sein mag?

Was wohl dahinter sein mag?

Das Wetter war gut. Das war’s, gerne wieder mal.


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