Archive for the 'Reisen' Category

Tag 041: Mein Reisefazit für die Mongolei

Um es kurz zu machen: die Mongolei ist eine Reise werte. Allerdings sollte man bereit sein, auf ein paar Standards in Punkte Komfort, Hygiene und Sicherheit im Straßenverkehr zu verzichten. Dafür erlebt man ein Land voller Schönheit und freundlicher Menschen- garniert mit einem Hauch echtem Abenteuer.

Zu dem ist das Land recht günstig, man benötigt für 30 Tage kein Visum und des gibt einen direkt Flug von FFM.

Ich bin auf jeden Fall sehr froh, diese Erfahrungen mit mir nehmen zu dürfen.

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Tag 041: Rückflug nach Deutschland

Die Nacht war kurz und als ich gegen 7:00 Uhr vor das Hostel trat, wartete schon der Taxi-Fahrer auf mich. Ich hatte ein paar Minuten vorher ein Paar Deutsche kennen gelernt, die auch zum Flughafen wollten, aber noch kein Taxi hatten.

Wir einigten uns, das Taxi zu teilen und der Fahrer bedeutete uns, das es beim gleichen Tarif bliebe. Die Fahrt war kurz und frei von Stau, so das wir um 7:30 Uhr am Chinggis Khan International Airport waren.

Dort angekommen wollte der Fahrer plötzlich den vereinbarten Tarif mal drei! Okay, alles klar, der wollte uns über die Leisten ziehen 😄 Keine Chance, ich drückte ihm das vereinbarte Geld in die Hand und zog meine beiden Mitreisenden mit mir. Ich glaube, die diskutierten ernsthaft, ob sie ihm das Geld sollten!?

Da ich so früh am Flughafen war, dauerte es noch ein paar Minuten, bis das Check-In für OM 137 der MIAT begann. Da das es grade erst begann, war es kein großes Problem einen Sitz am Gang in der Exit-Row zu ergattern- einem Einzelplatz mit viel Platz. Dem Business-Class-Platz des kleinen Mannes 😊 Zum Glück bot MIAT kein Online-Check-In.

Die Emigration war schnell und problemlos passiert und den kleinen Flughafen zu erkunden ebenfalls.

Chinggis Khan

Chinggis Khan


Chinggis Khan Airport

Chinggis Khan Airport

Um die Wartezeit zu überbrücken gönnte ich mit zum Frühstück eine Nudelsuppe und einen Kaffee. Um 9:30 Uhr begann schließlich das Boarding.

OM 137

OM 137

Der Flug war ruhig und angenehm und um 13:05 landete ich auf FFM- ich war wieder daheim und meine Reise beendet und Ursula holte mich ab.

Doch die nächste Reise war schon in Planung 😊

Tag 040: Ulanbaatar und National Museum

Heute war mein letzter Tag in UB und gleichzeitig meiner Reise. Trotz des guten Wetters bis in den Nachmittag hinein (dann zog es sich zu) entschied ich mich, in National Museum zu gehen. Hier war fotografieren nur gegen eine unverschämt hohe Extragebühr erlaubt gewesen, die meiner gesamten restlichen Barschaft entsprach. Ich war froh, das Geld nicht ausgegeben zu haben, da die meisten Exponate mit einem Symbol „Auf keinen Fall fotografieren“ versehen war. Irgendwie seltsam…

National Museum

National Museum

Dann habe ich mich an einem der Caches in der Nähe gemacht und auch gefunden. Der Cache lag vor einem Restaurant und mir wurde signalisiert, ich dürfe nur loggen, wenn ich auch etwas bestellen würde. Von wegen- den Cache habe ich auch so geloggt.

Der Verkehr hier war wirklicher Wahnsinn. Jeder fuhr und parkte wo und wie er wollte.

Straßenverkehr

Straßenverkehr

Zebrastreifen, Ampeln, Einbahnstraßen und Co. hatten eher eine symbolische Bedeutung. Dazu kam, das viele Autos mit Hybridantrieb unterwegs waren, die man mit Elektroantrieb nicht hören konnte- besser also in alle Richtungen zu schauen bevor man ging.

An einigen großen Kreuzungen versuchen Polizisten Herr des Chaos zu werden, allerdings mit mäßigem Erfolg. Zum den endlosen Hupen kam so noch ein endloses Pfeifen dazu.

Polizist im Chaos

Polizist im Chaos

Abends bin ich noch einmal zum Sukhbaatar Square an dem Parlament lag, gelaufen. Das Wetter war zum Glück noch trocken, obwohl Regen in de Luft lag.

Sukhbaatar Square

Sukhbaatar Square

Damit war meine Reise bis auf den Rückflug zu Ende. Es blieb mir nur zu hoffen, das der Taxifahrer, den ich engagiert habe, morgen auch um 7:00 Uhr am Hostel war.

Tag 039: Ulanbaatar

Heute hieß es erstmal etwas länger schlafen und dann frühstücken. Ein Bett, das nicht nur aus einem Brett bestand hatte schon etwas 😊

Dann bin ich ein wenig durch die Stadt gewandert auf der Suche nach etwas interessantem. Viel hat UB seinen Besuchern nicht zu bieten. Bis auf die Chingiss Khan Statue, die weiter außerhalb hinter dem Flughafen lag, hatte ich eigentlich schon alles gesehen. Naja, vielleicht würde ich mir morgen das National Museum anschauen. Aber dafür war das Wetter einfach zu gut…

Universität

Universität


Clock Tower

Clock Tower


Business District

Business District


Statue

Statue


Department Store #1

Department Store #1

Mittags war ich mit der Schweizerin noch einmal lecker Hot Pot essen und um 3:00 Uhr hieß es Abschied nehmen. Sie und die beiden Kanadier flugen Richtung Penking weiter (zufällig im gleichen Flugzeug). Seit dem war ich wieder alleine.

Das Wetter war, wie zu sehen, super!

Tag 038: Rückfahrt nach Ulanbaatar (Mongolian Road Trip #9)

Heute war unsere kleine Rundreise durch dir Mongolei zu Ende. Es galt nur noch die letzen Kilometer nach Ulanbaatar zurückzulegen. Wir starten nach einem kleine Frühstück. 12 Kilometer vor unserem Ziel passierte dies, was ich eigentlich schon länger erwartet hatte- wir hatten eine Panne. Jedoch nur einen Platten, was in Anbetracht der Straßen, dem Zustand des Wagen und der Fahrweise einem Wunder glich.

Platten

Platten

Für die letzen zwei Kilometer brauchten wir über eine Stunde. Der Verkehr in UB war völlig chaotisch, die Straßen völlig überlastet. Dann aber waren wir da und bezogen unsere Zimmer im Golden Gobi Hostel, in dem ich auch meine erste Nacht verbrachte. Da ich noch viel zu viele Tugrik hatte, gönnte ich mir ein Einzelzimmer für die letzen drei Nächte in der Mongolei.

Am Nachmittag bin ich dann losgezogen um die nähere Umgebung zu erkunden. In UB gab es nicht viel zu sehen und die Stadt war an den meisten Plätzen eher häßlich bis unspektakulär.

Ich war am Chingges Square, wo das mongolische Parlament lag.

Parlament

Parlament

In den Platz mündete die Chingges Avenue und ließ bereits ein Muster bei den Namen erkennen.

Chingges Avenue

Chingges Avenue

An dem Platz lagen auch das Staatstheater, die „World Peace Bell“ und „Apex of the Sky“.

Staatstheater

Staatstheater


World Peace Bell

World Peace Bell


Apex of the Sky

Apex of the Sky

Abends war unser kleine Reisegruppe nocheinmal zusammen Essen. Morgen würden alle witer fliegen, nur mir blieb noch ein weiterer Tag. Dieser war als Reservepuffer eingeplant worden, den ich nun nicht brauchen würde.

Das Wetter bei meinem zweiten Besuch in UB ist sonnig, trocken bei zirka 15 Grad.

Tag 037: Kharakhorum und Erdene Zuu Monastery (Mongolian Road Trip #8)

Was der letzten Nacht fehlte, hatte diese zu viel: Wärme. Der Kanadier erinnerte sich daran, bei den Boy Scouts gewesen zu sein und so fragten wir nach Holz für den Ofen. Anfänglich war es brüllend heiß in unserem Ger. Später war es zwar immer noch recht warm, aber immerhin erträglich.

In der Nacht hatte es einiges an Krach von den Ziegen gegen. Nun erfuhren wir warum. Eine der Ziege hatte in der Nacht Junge bekommen.

Frisch geboren

Frisch geboren

Frühmorgens wurden die Yaks gemolken. Da wir aufdringlich genug zugeschaut hatten, durfte jeder der wollte es auch mal ausprobieren. Das Ergebnis war eher kläglich, daher hier ein Bild wie es aussehen sollte.

Yak melken

Yak melken

Dann begann unser heutige Fahrt Richtung Kharakhorum und ab knapp 12:00 Uhr sogar wieder aus richtigen Straßen. Kharakhorum war die alte Hauptstadt der Mongolei, als diese im Altertum ein großes Reich war. Die Stadt selbst wurde vor Jahrhunderten von Min-Soldaten geschliffen, so das nur nich sehr wenige Ruinen vorhanden waren. An der Stelle war heute ein Museum, das wir besuchten. Leider war dort photographieren strengstens verboten!?

Nicht weit entfernt war die Erdene Zuu Monastery, einem bedeutenden buddhistischen Zentrum des Landes. Interessanter Weise lebten hier keine Mönche sondern es wurde nur der Glauben ausgelebt. Der gesamte Komplex bestand aus einer Reihe von Tempeln und Stuppas.

Zweiter Tempel

Zweiter Tempel


Tempel

Tempel


Fenster

Fenster

Dann brachen wir wieder auf, Richtung UB. Unterwegs hieß es aber nochmal einkaufen. Hier in der Mongolei, besonders in richtigen Supermärkten, gab es viele deutsche Produkte, viele davon von EDEKA.

Deutsche Produkte

Deutsche Produkte

Da wir es heute nicht mehr bis UB schaffen würden, übernachteten wir bei der Familie unseres Fahrers. Zu mindestens machte man uns das klar. Zufällig stand hier ein Ger leer.

Letztes Ger (rechts)

Letztes Ger (rechts)

Das Ger war okay, lag völlig abseits und vermutlich ruhiger als die Ger Camps, die an der Straße beworben wurden.

Steinformation

Steinformation

Später wurden die Ziegen für die Nacht in ein Gatter getrieben- für uns ein Spektakel und das spannendste, was Abends hier passierte.

Ziegentreiben

Ziegentreiben

So begann unser letze Nacht, bevor wir morgen Nachmittag UB erreichen würden.

Das Ger lag 246 Kilometer westlich von UB und lag auf 1.296 Meter Höhe.

 

Tag 036: Orkhon Hurheree National Park (Mongolian Road Trip #7)

Die Nacht war entsetzlich klar. Erst zwei Pullover und zwei T-Shirts reichten um in Zelt nicht mehr zu frieren 😩

Außerdem war in dem Tal eine riesige Pferdeherde angekommen und der Akustik nach mitten in unserem Camp.

Pferdeherde

Pferdeherde

Die Tiere waren allesamt sehr scheu, aber manche trauten sich näher heran.

Brave Heart

Brave Heart

Generell waren Tiere in der Mongolei Menschen gewöhnt, aber niemals Hand zahm.

Nach einem kleinen Frühstück ging es wieder los. Nach einiger Zeit passierten wir eine Siedlung, in der wir einkauften und tankten.

Siedlung

Siedlung

Die Zapfsäule war in einem Container untergebracht.

Zapfsäule

Zapfsäule

Vor dem typischen Laden in dem wir uns eindeckten, wurden wir aufmerksam beäugt.

Straßenszene

Straßenszene

Dann ging die Fahrt auch schon weiter und wir passierten nach knapp zwei Stunden fahrt, ausschließlich über Pisten, die Grenze des Orkhon Hureree National Park.

Orkhon River

Orkhon River


Orkhon River

Orkhon River

Heute gingen wir auf den Vorschlag zur Übernachtung unsers Guides ein. Sie sagte sie kenne eine Familie, die am Ende eines Tales wohne und ein paar Gers vermietete.

Ger

Ger

Alles lag sehr idyllisch und wir aßen zusammen mit der Familie zu Mittag. Als erstes gab es jedoch heiße Yak-Milch- ach lecker.

Familienger

Familienger

Im großen Topf (Bild rechte Hälfte) schmorte eine nationale Spezialität von der ich bis dato nur gehört hatte- Schafskopf.

Schafskopf

Schafskopf

Da sich keiner unser kleinen Gruppe so richtig begeistert zeigte, wurde für uns Fleisch und Gemüse zum garen daraufgelegt.

Nach dem Essen wollten wir zum Orkhon-Wasserfall laufen. Es kam das Angebot, wir können uns auch Pferde nehmen und reiten. Zu diesem Zeitpunkt dachte man wohl, wir können auch reiten. Eigentlich wollte ich gar nicht via Pferde mich fortbewegen, aber ich ließ mich überstimmen. Ergebnis: Vater und Sohn führten uns auf Pferden zum Wasserfall, warteten geduldig und führten uns wieder zurück. Ich vermutete, das sie sich das nächste mal es zweimal überlegten bevor sie so ein Angebot machten 😊

Landschaft

Landschaft


Orkhon-Wasserfall

Orkhon-Wasserfall


Fluß

Fluß

Zurück am Ger tat mir das eine oder andere Körperteil weh und mir wurde wieder klar, warum meine Leidenschaft für Pferde so überschaubar war.

Der Fluß, der den Wasserfall speiste strömte auch an unserem Ger vorbei.

Fluß

Fluß

Bei dieser Aussicht aßen wir später zu Abend bevor es zum geselligen Teil überging. Durch das Reiten waren wir alle ziemlich platt.

Aussicht

Aussicht

Gut, das unser Ger einen Offen mit Holz hatte, die Nacht versprach wieder kalt zu werden!

Das Camp lag 398 Kilometer westlich von UB und lag auf 1.803 Meter Höhe.


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