Archive for the 'Südeuropa' Category

Tag 092: We are going home

Es war also so weit: die letzten Kilometer lagen vor uns. Gegen 19:00 Uhr fuhren wir von der Autobahn ab- wir hatten es fast geschafft. Wir fuhren kurz bei Freunden vorbei um unseren Haustürschlüssel einzusammeln und wurden mit ein paar Lebensmitteln ausgestattet um nicht noch einkaufen gehen zu müssen, dann waren wir wieder daheim. 

Nach drei Monaten Fahrt mit Monster über knapp 16.000 km (genau 15.975 km) durch 17 Länder hindurch, ein komisches Gefühl. Zusammen mit unserer ersten Reise in Südostasien und Australien & Co waren wir über 9 Monate nicht mehr daheim gewesen. Wir hatten fast vergessen, wie es war einem oder sogar im eigene Haus zu leben. Nicht spätestens alle 3-4 Tage weiter zu ziehen. Sich nicht immer auf neues und unbekanntes einzustellen.

Es war eine Wahnsinnszeit und auch wenn wir jetzt froh sind daheim zu sein, es wird nicht unsere letzte gewesen sein. Neue „Projekte“ stecken schon in unseren Köpfen. Der Mensch brauchte halt Ziele und Träume!

Und was nun? Auf unserem Plan standen Dinge wie einleben, ausräumen und sauber machen. Monster würde einen gründlichen Service, ein paar Reparaturen und Verbesserung erfahren. Der 22 Jahre alte Land Rover ist bis auf drei kleinere Probleme super gelaufen- auch wenn die Straßen teilweise eher in die Kategorie „Off-Road“ gehörten.

Wir werden hier noch eine Endbilanz mit unseren Gedanken, etc. posten. Dann, nur noch unregelmäßig, interessante Einzelheiten für die nächste Reise. Auf die werden wir Euch dann wieder mit täglichen Posts mitnehmen.

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Tag 092: Legoland Günzburg

An unseren letzen Tag der Reise war wir im Legoland, Günzburg. Um es kurz zu machen, es war eine Enttäuschung. Der Park konnte sich in keinem Fall mit dem in Malaysia messen. Viele Modele waren in einem schlechten Zustand und viele „Gimmicks“, bei denen sich auf Knopfdruck etwas hätte tun sollen, blieben stumm oder bewegten sich nicht.

Dazu kämm noch, das für viele Attraktionen hätte zusätzlich gezahlt werden sollen- trotz Eintrittspreis für den Park 😦

Trotzdem gab es im Miniland einige Model, die wirklich etwas her machten.

(Kaiser-Wilhelm-)Gedächtniskirche

(Kaiser-Wilhelm-)Gedächtniskirche


Brandenburger Tor

Brandenburger Tor


Sachsenhausen

Sachsenhausen


Frankfurt

Frankfurt

Auch einige Szenen und Figuren auch Star Wars I-VI waren zu sehen. Es gab sogar einen X-Wing in originaler Größe wär zu sehen, auch wenn leider wegen des Lichtes nicht sehr fotogen war.

Der rasende Falke

Der rasende Falke


Meister und Padawan

Meister und Padawan

Und es gab auch Ursulas Lieblingstier, fast lebensgroß.

Elefant

Elefant

Um 16:00 sind wir dann gefahren. Wir wollten weiter, wir wollten heim. 

Tag 091: Zurück nach Deutschland

Die Nacht war wieder regnerisch, aber bei weitem nicht so stark wie die letzte. Wir konnten gut schlafen und morgens hörte es sogar für ein paar Stunden auf und wir konnten so in relativer Trockenheit unser Equipment einpacken und losfahren.

Wir sind am Bodensee entlang gefahren, haben Österreich gestreift (und dort getankt) und sind dann kurz nach 14:00 Uhr in Lindau in Deutschland angekommen. Wir waren nach drei Monaten Fahrt wieder im eigenen Land.

Wir sind bis Günzburg in Bayern gefahren. Das lag auf der Hälfte des Wegs und „zufällig“ lag dort das Legoland Deutschland. 😉

Legoland

Legoland 

Wir nahmen uns ein „Ritter“-Zimmer im angeschlossenen Resort- was sein mußte, mußte sein.

Abends waren wir im Restaurant noch ein Weizen trinken. Der lokale Internetzugang hatte wohl eine kinderkonforme Firewall. Und www.bild.de zeigte nach deren Meinung Badeanzüge. Die waren nun wirklich nicht für Kinder geeignet.

Site blocked

Site blocked

Heute war Ursulas Husten wieder schlimmer und es ist gut, das wir bald zuhause waren. Das Wetter war auch wieder verregnet und kühl. Abends regnete es nicht nur, es schüttete ;-(

Tag 090: Lausanne

Heute Nacht ging in der Gegend über Stunden ein heftiges Gewitter herunter. Komplett mit Blitz, Donner und laut prasseldem Regen. An Schlaf war nur wenige Stunden zu denken.

Dem entsprechend sind wir etwas gerädert aufgestanden. Nach einem kurzen Frühstück haben wir uns dennoch auf nach Lausanne gemacht. Auf Nachfrage gab es vom Campingplatz eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr, die zwei Tage gültig war. Die Buslinie 1 brachte uns in knapp 20 Minuten in das Zentrum.

Lausanne

Lausanne


Haus

Haus


Innenstadt

Innenstadt

Mit Erstaunen haben wir festgestellt, das hier Autos an Fußgängerüberwegen hielten. Das waren wir garnicht mehr gewöhnt 🙂

Interessant fand ich, das es hier Busse mit Anhängern gab. Das hatte ich so auch noch nicht gesehen.

Bus mit Anhänger

Bus mit Anhänger

Insgesamt sind wir zwei Stunden durch die Stadt gelaufen, haben am Bahnhof einen Cache gemacht (Souvenir!) und Ursulas Lieblingsmüsli (von Weight Watchers) bei „Coop“ gekauft. Das gab es unseres Wissens nach nur in der Schweiz im Supermarkt.

Wir sind dann zurück zum Campingplatz gefahren und waren später, nach ein wenig Schlaf, noch am See unterwegs. Dabei haben wir einen weiteren Cache gehoben, den ein kleines Mädchen ganz, ganz sicher mit einem Büschel Gras getarnt hatte 🙂

Uns viel eine Schwimmerin auf, die in aller Seelenruhe mit Schwänen schwam, die sie auch später an Land begleiteten. Tja, auch majestätische Tiere sind mit ein paar Leckereien käuflich.

Schwanensee

Schwanensee

Auch wenn der Tag an sich trocken und regenfrei war, fing es gegen Abend erneut an zu regnen. Trotzdem sind wir in einer Regenpause noch einmal in die Stadt gefahren, da heute eine Stadtfest stattfand das wir uns anschauen wollten.

Party

Party

Wir aßen an einem Stand Hamburger, hörten ein wenig grauenhafte Musik und sind wieder zurück gefahren. Kaum angekommen fing es richtig an zu regnen. Wir befürchteten schlimmes für die Nacht.

Tag 089: Weiter in die Schweiz

Heute hieß es nach kurzen Frühstück Abschied nehmen und weiter nach Norden reisen. Bei der Abfahrt plärrte „When the rain begins to fall“ aus dem Radio und tatsächlich fing es kurz darauf an zu regnen- wie passend.

Erst jetzt bemerkten wir, wie groß der Lac d’Esparron wirklich war. Von unserem Campingplatz aus war das in keinster Weise ersichtlich gewesen 

Lac d'Esparron

Lac d’Esparron

Ein Teil des Weges führte uns über enge Straßen der Provence, ein anderer Teil über mautpflichtige Autobahnen.

Provence

Provence

Gegen 17:00 Uhr erreichten wir die Schweizer Grenze. Nun, nachdem wir durch Italien und Frankreich gefahren waren, waren die 40 CHF für die Vignette richtig günstig. Zum Glück das die Autobahnen in Deutschland für jeden und alle, also auch für uns, gratis waren.

Wir fuhren bis Lausanne am Lac Leman (aka Genver See) und kam auf dem Campingplatz „Vidy Camping„. Hier bekamen wir für viel Geld recht wenig. Sogar für Platz eigene Mülltüten (nur die durften offiziell benutzt werden) und Internetzugang sollte gezahlt werden. Die Mülltrennung hier betraf sogar Kaffekaspeln und PET-Flaschen die getrennt von ihren Deckeln entsorgt werden sollten.

George Clooney würde heulen

George Clooney würde heulen

Dafür lag der Platz nahe Lausanne, die wir morgen besuchen wollten. Der einzige Grund, warum wir überhaupt hier waren.

Lac Leman

Lac Leman

Das Wetter war insgesamt über den Tag doch größtenteils trocken, aber kalt und verhangen. Naja, es wurde halt langsam Winter.

Tag 088: Relaxen

Auf unseren letzten Reisetagen lassen wir es ruhig angehen, zumal Ursula immer noch an ihrer Erkältung laborierte. Lediglich eine kleinere Reparatur stand an. Die Stromversorgung der Chubby Box funktionierte nicht mehr. Das Problem stellte sich als Kleinigkeit heraus, da lediglich der Kontakt wohl ein wenig korrodiert war.

Wir haben heute also gelesen oder Hörbuch gehört, waren schwimmen und haben die wenige Sonne ausgenutzt. Nach einer recht regnerischen und windigen Nacht war zwar wieder alles klätschnaß, aber trocknete recht schnell, da es tagsüber zum Glück nicht mehr regnetet und es mit 24 Grad sogar recht warm wurde.

Lange saßen wir auf einem Bootssteg mit dem Blick auf naheliegenden andere Seite des Lac d’Esparron.

Lac d'Esparron

Lac d’Esparron

Unterwasser gab es eine Menge Fische, die sich leider nicht einfach fotografieren ließen.

Fisch

Fisch

 Elke und Werner waren auch wieder da und genauso aktiv wie wir.

Elke und Werner

Elke und Werner

Abends waren wir zu viert essen.

Tag 087: Riez

Wir sind heute zusammen mit Elke und Werner in das knapp 20 km entfernte Städtchen Riez gefahren. Dort war heute Markttag und wir deckten uns mit lokalen Lebensmitteln wie Käse, Gemüse, Brot, etc. ein.

Riez

Riez


Markt in Riez

Markt in Riez

Auf dem Rückweg haben wir Halt in einem kleinen Dorf mit dem Namen Allemagne-en-Provence gemacht und dort im besten und einzigen Café die Umgebung genossen und etwas getrunken. Dem guten Werner hätte fast eine vom Baum fallende Kastanie ausgenockt. Nur die letzten Zentimeter der Marquise über unseren Köpfen verschonte ihn von Schlimmeren.

Château de Allemagne-en-Provence

Château de Allemagne-en-Provence

Den restlichen Tag haben wir am hiesigen See gesessen- mehr nicht 😉 Das Wetter war heute durchwachsen, aber zum Glück größtenteils trocken. Hoffentlich blieb das noch ein paar Tage so.

Ursula Erkältung wurde heute leider nicht besser, sondern eher schlimmer 😦

Abends haben wir ein Bier („La Goudale“), das in Flaschen mit Korken von Sektflaschen, verkauft wurde, getrunken.


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