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Travelbug Klara

Heute sind wir spontan aufgebrochen und haben den einzigen noch existierenden Travelbug gehoben, den wir 2014 während unserer Südostasien-Tour ausgesetzt hatten. Er ist der einzige von ursprünglich 10 Stueck und hat in knapp 3 Jahren über 21.700 Kilometer mit 328 Zwischenstopps zurückgelegt.

Travelbug

Travelbug „Klara“

Leider fehlt auch der Anhänger, den wir damals dran gemacht hatten (Was war das noch mal?). Start des Travelbug war der 155. Tag unserer Reise (20. Mai 2014) in Neuseeland. Hier der Link https://thelivingtravelbug.wordpress.com/2014/05/20/tag-155-panecake-rocks/

Das die anderen Travelbug noch auftauchen ist mehr als unwahrscheinlich und damit ist das letzte Kapitel unserer Tour geschlossen.

Tag 17: Rückflug nach Deutschland

Der Flug nach Deutschland startete pünktlich um 23:25 Uhr von Gate A6 und landete 5:30 Uhr in Deutschland. Der Flug war gut und entspannend. Uns erwartete eiskaltes Wetter.

Unser Fazit: Taiwan ist einen Besuch wert, wenn man die chinesische Kultur und Mentalität mag und nicht vor langen Flügen zurückschreckt. Herumreisen auf eigene Faust ist kein Problem. Das Land ist recht klein und gut per Zug und Bus erschlossen. Wir traffen auf viele hilfsbereite Menschen, so das sich die Sprachbarriere überwinden lies. Und es war eine gute Idee im trockenen und eher kalten Winter zu fahren. Der Sommer ist heiß und verregnet.

Werden wir zurück kommen? Vermutlich nicht, auch wenn uns das Land sehr gefallen hat. Die Welt ist groß und die nächsten Reisepläne reifen schon…

Tag 16: Unser letzter Tag in Taiwan

Heute sind wir etwas später aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt und ausgecheckt. Unsere großen Rucksäcke konnten wir dennoch im Hostel lassen.

Unseren letzten Tag in Taiwan haben wir mit Shopping verbracht. Da es noch zu früh war und die meisten Geschäfte geschlossen hatten, haben wir es uns in einem kleinen Café am Taipeh Bus Bahnhof bequem gemacht und einen Kaffee getrunken. dann ging es in die City Mall. Diese war unterirdisch und ich habe mir ein T-Shirt gekauft.

City Mall

City Mall

Hier gab es die Möglichkeit sich in der MRT massieren zu lassen. Einige der Masseure waren blind.

Massage im Untergrund

Massage im Untergrund

Dann sind wir wieder zurück zur 101 Mall gefahren. Ursula hat gestern ein Auge auf Schuhe Marke „Ugg“ geworfen und heute zugeschlagen (Klischee 😊)

Taipeh 101

Taipeh 101

Zu Mittag haben wir in einem japanischen Restaurant gegenüber des 101 gegessen. Recht früh sind wir zurück zum Hostel gelaufen um unsere Rucksäcke zu holen. Unsere Strategie um bessere Sitzplätze zu bekommen: recht früh am Flughafen sein. Insgesamt waren wir um 17:30 Uhr an Taoyuan Terminal 1. das war viel zu früh um unser Gepäck abzugeben, aber früh genug für Ursula um so lange auf die nette Dame von China Airlines Schalter einzureden, bis wir Exit-Seats hatten- genial diese Frau 😍 

Und wir mussten dem Flughafen Abbitte leisten. Bei unserer Landung sah der Flughafen klein und verschlafen aus. Das galt auch für Terminal 1, von dem alle Europa Flüge gingen. Versehentlich waren wir zuvor an Terminal 2 ausgestiegen und hier sah die Welt schon anders aus. Von „The Heart of Asia“, wie sich Taiwan auch nannte, gingen viel mehr Flüge in den asiatischen Raum oder nach Ozeanien als nach „good old Europe“

Gegen 20:00 Uhr war Checkin und um 23:25 Uhr startet unser Flug CI61 nach Frankfurt.

Unser letzter Tag und Taiwan war trocken und warm (um die 22 Grad)- ein schöner Abschied.

Tag 15: Sitze auf dem Rückflug

Wir werden morgen 23:25 Uhr unseren 14 Stunden Rückflug antreten. Grade haben wir versucht per Online-Checkin Sitzpläze zu bekommen, die am Fenster oder Gang liegen. Versucht! 1 Minute nachdem das Checkin für uns geöffnet war, war alles vergeben 😩😭😭

Tag 15: Zurück nach Taipeh

Heute stand unsere Rückfahrt nach Taipeh an. Nach einem kurzen Frühstück sind wird zum Pier von Ita Thao aufgebrochen. Unser Boot sollte um 8:40 nach Shuishe ablegen. Dort galt es einen Bus um 9:10 Uhr zu erwischen. Wir hatten also entsprechend wenig Zeit.

Sun Moon Lake

Sun Moon Lake

Folgendes geschah: 

8:15 Wir sind am Pier von Ita Thao angekommen

8:35 Der Kapitän des Bootes taucht auf; zu spät, aber in aller Seelenruhe

8:40 Das Boot war offensichtlich nicht sauber genug, es musste gefegt werden

8:43 Fegen reichte nicht, es musste mit Wasser gewischt werden

8:47 Jetzt reichts, wir tuckerten los

8:48 War Meuterei eine Option? Der Kapitän sah nicht kräftig aus und war zu dem alleine…

8:50 Wir fuhren noch langsamer. Das wir es eilig hatten, beeindruckte nicht

8:52 Wir verfluchten den Kapitän und alle seine Nachkommen 

8:59 Wir waren in Shuishe endlich angekommen

9:05 Wir ranten zum Bus 6690

9:11 Bus fuhr los- 1 Minute verspätet

Ab dann war alles okay. Wir waren überpünktlich an der Taichung HSR Station und es ging um 12:00 Uhr per Hochgeschwindigkeitszug nach Taipeh. Um 12:59 waren wir bereits an der Taipeh HSR Station. Die Fahrt ging diesmal in der Standardklasse mit den gewohnten 300 km/h über die Gleise. In den HSR Zügen fuhren auch Stewardessen mit, die Getränke und Speisen verkauften.

THSR Standard Class

THSR Standard Class

In Taipeh angekommen, bekamen wir erst einmal einen Kälteschock: 16 Grad! Als Einstimmung für Deutschland sicherlich ganz brauchbar, aber bestimmt nicht toll.

An der Main Station sind wir eine halbe Ewigkeit herum geirrt, bis wir den Bus zum Flughafen fanden. Nun Wussten wir, wie wir von hier zum Flughafen kamen – vielleicht würden wird das morgen Abend nutzen.

Unser Hostel war das Formosa101, das in der Nähe des 101 lag. Der Raum war nach japanischer Manier gestaltet und die Betten waren einfache Matrazen.

Hostelzimmer

Hostelzimmer

Wir sahen sogar das 101 von unserem Fenster aus.

Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

Nach einer kleinen Pause sind wir zur „101 Mall“ aufgebrochen.

Unser Hostel lag an der Keelung Road. Auf der anderen Straßenseite beantwortete sich die Frage woher die Taiwanesen ihre Hunde und auch Katze her hatten. Ein Tiergeschäft neben dem mästen Reihe sich hier auf. Manche der ausgestellten Tiere waren noch ziemlich klein 😕. Was unsere Viecher daheim wohl machten und wieviel sie zerstört hatten?

Zum Abschluss des Tages waren wir noch auf einem Nachtmarkt der sich als derjenige herausstellte, den wir am ersten Abend schon besucht hatten.

Wie schon geschrieben war es um die 16 Grad warm/ kalt; dafür aber trocken.

Tag 14: Formosan Aboriginal Culture Village

unser Schlafsaal im Hostel ist gestern Abend noch recht voll geworden, aber die Nacht war dennoch ziemlich ruhig. Nachdem wir, genau wie gestern, von der Melodie der Müllabfuhr geweckt wurden und das kleine Frühstück genossen hatten, sind wir los gezogen.

Immer wieder entdeckten wir Handteller große Spinnen über unseren Köpfen, die sich leider nicht so gut fotografieren ließen. Eher knipste Ursula eine der vielen Blüten am Wegesrand.

Blüten

Blüten

Unser Ziel war die Seilbahn, die uns zu den Ausgangspunkten einiger Wandertracks bringen sollte- und zu etwas, das sich „Formosan Aboriginal Culture Village“ nannte.

Ropeway

Ropeway

Wir hielten „Formosan Aboriginal Culture Village“ für etwas kulturelles. Vielleicht Tänze von Ureinwohner oder ähnlichem. Also nichts was uns interessierte. Als wir mit der Seilbahn am Ziel waren, erkannten wir, das „Formosan Aboriginal Culture Village“ ein Freizeitpark war. Und das Schönste: es war ein ziemlich leerer Park, so dass wir zu keinem Zeitpunkt anstehen mussten.

Freizeitpark mit Neubau

Freizeitpark mit Neubau


Wildwasserbahn

Wildwasserbahn


Wildwasserbahn 2

Wildwasserbahn 2


Weg

Weg

Loopingbahn und Free-Fall-Tower musste ich ohne Ursula, deren Ding diese Fahrgeschäfte so garnicht waren, und Brille genießen. Ursula fing dafür (gefühlt) alle Pokémons im Park. Von denen gab es nämlich mehr als Besucher.

Free-Fall-Tower

Free-Fall-Tower

Am frühen Nachmittag hatten wir alles gesehen, was uns interessierte und wird sind zurückgefahren nach Ita Thao. Oder haben wir uns nach dem ersten Boot für unsere Rückreise morgen nach Taipeh erkundigt- alles passte. Dann ging es zum Hostel zurück- Ursula musste sich noch von gestern ausruhen und morgen hieß es dann auch wieder Rucksack schleppen.

Abends sind war dann für unser Abendessen aber noch einmal rausgegangen. Ursula war an den letzten Abenden schon eine kleine Garküche mit „Hotpot“ aufgefallen.

Hotpot

Hotpot

Das Wetter war wie gewohnt wieder recht warm. Regen gab es nun heute Nacht.

Tag 13: EBike Tour um den See

Heute früh wurden wir von der Müllabfuhr geweckt. Diese holte den Müll nicht ab, sondern fuhr durch die Straßen, spielte eine einfache Melodie durch Lautsprecher und lies sich den Abfall von den Bürgern bringen!

Nach dem Frühstück haben wir uns zwei eBikes geliehen mit dem Ziel den Sun Moon Lake zu umrunden (zirka 33 km). Vorneweg: es ist uns gelungen. Wer jedoch geschrieben hatte, das es Spaß machen würde, gehört verhauen.

EBike mit Körbchen

EBike mit Körbchen

Das Problem mit der „Bike Route“ war eines oder mehrere der folgenden:

  • Der Weg führte zum großen Teil weit entfernt um den See herum
  • Der Weg war unter 2 Meter breit und mit Zaun versehen
  • Der Weg war für beide Richtungen und Fußgänger gedacht
  • Der Weg war völlig überfüllt
  • Der Weg war eine viel befahrene Straße
  • Der Weg hörte einfach an einer steilen Treppe auf

Gerade der letzte Punkt traf uns hart. Gut wir hatten ein Warnschild zirka 1 km vorher nicht beachtet und standen plötzlich vor ca 150 steilen Stufen. Die Akkus (eBike und Mensch) schon recht leer, überlegten wir was wir tun konnten. Zurückfahren und einen alternativen Weg nehmen? Fahrrad hochtragen? Wir versuchten es mit hochschleppen. Und das verdammte Ding war schwer- mit Akku, Motor und solidem Rahmen bestimmt an die 40 kg. Als wir es endlich(!) oben hatten, waren wir platt.

Nach einer Pause beschlossen wir, das Ursula das zweite Fahrrad über den alternativen Weg holte. Die Treppen hatten an einem Tempel geendet, an dem eine Feier (Hochzeit?) stattfand. Nachdem die Band „Last Christmas“ spielte, bereute ich nicht selbst gegangen zu sein.

Rock am Tempel

Rock am Tempel

Und Ursula hat sich an anderer Stelle einen dicken blauen Fleck am Schienbein eingehandelt- aua! So, nun aber genug gegreint.

Wir haben uns an einem Cache versucht, den wir leider nicht gefunden haben. Taiwan war nicht so das Eldorado für Geocacher. Es gab nur recht wenige und die waren zum Teil schlecht bis gar nicht gepflegt.

Cache am Ende des Weges

Cache am Ende des Weges

Wir sind am Xuanguang Tempel vorbei gekommen.

Xuanguang Tempel

Xuanguang Tempel

 Als Stärkung habe ich eine Wurst-am-Stiel versucht. Schon lecker, aber recht fettig.

Wurst-am-Stiel-Stand

Wurst-am-Stiel-Stand


Tunnel auf dem

Tunnel auf dem „Radweg“

Als wir zum Schluss wieder am Hostel waren, strahlte Ursula so weit sie noch konnte 😊

Ursula auf der Zielgeraden

Ursula auf der Zielgeraden

Den restlichen Nachmittag haben wir auf den bequemen Holzmöbeln verbracht- nur nicht bewegen.

Ruheplatz

Ruheplatz

Abend waren wir noch kurz eine Kleinigkeit essen. Allerdings nur etwa Süßes- eine Art Teig mit Schokolade überzogen.

Naschkram

Naschkram

Das Wetter heute war wieder recht warm. So um die 28 dürfte das Thermometer gezeigt haben. Abend wurde es wieder spürbar kälter. Ob es nachts wieder regnen würde, war noch unklar als wir ziemlich früh schlafen gingen.


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